10. September 2019 / 23:03 Uhr

Dank Pascal Pöhler: VfL Bückeburg zieht den Kopf beim TuS Drakenburg aus der Schlinge

Dank Pascal Pöhler: VfL Bückeburg zieht den Kopf beim TuS Drakenburg aus der Schlinge

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Eilveses Mohamad Saade (links) verliert den Ball an Bückeburgs Jakob Kühn...
Ohne den möglicherweise am Kreuzband verletzten Jakob Kühn (rechts) zieht der VfL Bückeburg in die vierte Runde des Bezirkspokals ein. © Sportbuzzer
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Der VfL Bückeburg hat beim TuS Drakenburg einen echten Pokalkrimi durchlebt.

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Der Fußball-Bezirksligist wehrte sich tapfer, verteidigte aggressiv, teilweise auch überhart, und zwang die Gäste mit einem späten Ausgleichstor zum 2:2 ins Elfmeterschießen. Am Ende zog der VfL mit einem 6:5-Sieg den Kopf aus der Schlinge. Pascal Pöhler hielt zwei Strafstöße und wurde zum Matchwinner für den Landesligisten. Der VfL Bückeburg zog damit in die vierte Runde des Bezirkspokals ein.

Trainer Torben Brandt hatte im Pokal die Mannschaft geändert. Im Tor stand diesmal Pöhler, und im Mittelfeld kehrte Nils Rinne in die Mannschaft zurück. Auch Christopher Dath und Bjarne Struckmeier bekamen von Anfang an Spielpraxis. Jan-Eike Raschke rückte für Jakob Kühn in die Startelf, der aus dem Spiel in Eilvese womöglich einen Kreuzbandriss davongetragen hat. Niko Werner spielte ebenfalls, wird aber am Freitag gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen wegen einer Sperre fehlen.

Der VfL Bückeburg lag in Drakenburg nach sechs Minuten durch den Treffer von Lucas Teichmann mit 0:1 zurück, bestimmte danach aber eindeutig das Spiel und glich durch Bjarne Struckmeier in der zwölften Minute zum 1:1 aus. Der Treffer war schön herausgespielt: Werner hatte den Ball lang auf Tobias Versick geschlagen, der ihn millimetergenau für Struckmeier in die Mitte ablegte.

Als Dath zwei Minuten nach der Pause die 2:1-Führung des VfL Bückeburg erzielte, schien alles auf einen Sieg des Landesligisten hinzudeuten.
In der Schlussphase hatte der VfL Bückeburg allerdings Pech, als sich Nils Rinne verletzte und nicht mehr ersetzt werden konnte, weil das Auswechselkontingent erschöpft war. In der zweiten Minute der Nachspielzeit zog Jan Beermann einfach mal ab und traf tatsächlich zum Drakenburger 2:2.

„Normalerweise hätten wir das Spiel schon in der regulären Spielzeit deutlich für uns entscheiden müssen“, meinte VfL-Sprecher Murat Akgün nach der Partie.

VfL Bückeburg: Pöhler, Abram, Landfester (57. Fischer), Werner, Struckmeier, Versick (60. Steigmann), Rinne, Dath, J.-E. Raschke, Geng, Mensching (82. Schröder).

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