02. Oktober 2021 / 09:07 Uhr

"Dann ist es halt einfach beschissen": Fürth-Profi Timothy Tillman nach Pleite in Köln bedient

"Dann ist es halt einfach beschissen": Fürth-Profi Timothy Tillman nach Pleite in Köln bedient

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fürth-Profi Timothy Tillman ärgerte sich nach der Niederlage in Köln.
Fürth-Profi Timothy Tillman ärgerte sich nach der Niederlage in Köln. © IMAGO/Zink
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Der Aufsteiger Greuther Fürth wartet auch nach dem 7. Spieltag der Bundesliga weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison. Beim 1. FC Köln brachte das Kleeblatt eine 1:0-Halbzeitführung nicht über die Zeit und brach nach Wiederanpfiff förmlich ein. Timothy Tillman fand nach Abpfiff klare Worte.

Sieben Bundesliga-Spiele, sechs Pleiten, ein Remis: Die SpVgg Greuther Fürth kann seit dem Aufstieg aus der zweiten Liga einfach nicht mehr gewinnen. Am Freitagabend im mit 40.000 Fans ausverkauften Kölner Rheinenergiestadion schnupperte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl am ersten Dreier, musste sich nach überraschender 1:0-Halbzeitführung jedoch noch mit 1:3 geschlagen geben. Nach Abpfiff zeigte sich Timothy Tillman, der sein Startelf-Debüt beim Kleeblatt in dieser Spielzeit gab, bedient: "Nach der Pause ist bitter, wenn du dir zwei Dinger fängst. Das tut weh", sagte der ehemalige Spieler des FC Bayern II bei DAZN - und wurde danach noch deutlicher.

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Denn nach dem guten Beginn dank des Führungstreffers von Marco Meyerhöfer sei allen Fürther Spielern in der Kabine klar gewesen, "dass die Kölner stark aus der Halbzeit kommen werden und alles dran setzen, das Spiel zu drehen", erklärte Tillman und zeigte sich frustriert. "Dann ist es halt einfach beschissen, wenn man da die zwei Tore kassiert." Die Kölner Sebastian Andersson (50. Minute) und zweimal Ellyes Skhiri (55. und 89.) wandelten schließlich den Rückstand in einen Sieg um. Fürth gelang in den zweiten 45 Minuten so gut wie nichts mehr.

Auch Fürth-Trainer Leitl haderte mit der zweiten Hälfte seines Teams: "Wir hatten keinen Torabschluss mehr. So musst du akzeptieren, dass die Niederlage verdient ist", befand der Trainer, der seiner Mannschaft trotzdem "einfach gute" erste 45 Minuten attestierte. So stand am Ende dann die fünfte Niederlage in Folge und die sechste insgesamt. Das Leitl-Team hat weiter nur einen Punkt auf dem Konto, der nächste Sieg-Versuch ist am 16. Oktober das Aufsteiger-Duell mit dem VfL Bochum. "Da gilt es, den ersten Heimsieg zu holen.", sagte Marius Funk, der erstmals für Sascha Burchert im Tor der Fürther stand. Schließlich tue "jeder Sieg gut". Für Fürth geht es weiterhin erstmal nur um den ersten ...