20. Juli 2022 / 17:52 Uhr

"Dann werde ich da sein": Hertha-Retter Felix Magath denkt über neuen Trainerjob nach

"Dann werde ich da sein": Hertha-Retter Felix Magath denkt über neuen Trainerjob nach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kann sich vorstellen, erneut als Trainer zu arbeiten: Felix Magath. 
Kann sich vorstellen, erneut als Trainer zu arbeiten: Felix Magath.  © Andreas Gora/dpa
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Felix Magath rettete Hertha BSC in der Relegation gegen den Hamburger SV vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Nach der erfolgreichen Mission endete der Job bei den Berlinern. Jetzt kann sich Magath vorstellen, wieder an der Seitenlinie tätig zu sein, wie er gegenüber "Sky" erklärte. 

Felix Magath kann sich nach seiner erfolgreichen Rettungsmission bei Hertha BSC ein weiteres Engagement auch in der Bundesliga vorstellen. Die Wochen in Berlin seien zwar anstrengend gewesen, "aber die haben auch Spaß gemacht. Und weil es mir Spaß gemacht hat, da bin ich jetzt nicht abgeneigt, wieder was zu tun", sagte der 68 Jahre alte Trainer im Interview mit dem Pay-TV-Sender Sky.

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Magath hatte Hertha BSC in fast auswegloser Situation übernommen und als Interimstrainer mit den Berlinern den Klassenverbleib in der Relegation gegen den Hamburger SV gerade so geschafft. Angesichts des Erfolgs sieht seine Zukunft deshalb entspannt. "Ich habe eine schöne Situation, ich kann mich entspannt zurücklehnen, warten und zugucken - und wenn sich was ergeben sollte, dann werde ich da sein", sagte Magath dem TV-Sender.

Als Trainer arbeitete Magath vor seinem Trainer-Engagement bei der Hertha bis Dezember 2017 beim chinesischen Klub SD Luneng. Danach war er bis Mai 2021 als Global Sports Director bei Admira Wacker und den Würzburger Kickers aktiv. In der Bundesliga trainierte Magath bisher den Hamburger SV, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart, den FC Bayern, den VfL Wolfsburg und Schalke 04. Mit den Bayern holte er zweimal das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokalsieg. Wolfsburg führte er 2009 sensationell zur Meisterschaft.

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Bei der Hertha bleiben, wollte Magath, der mit dem Klassenerhalt seine Mission bei den Berlinern als beendet angesehen hatte, nicht. Wenige Wochen nach der Relegation rechnete er mit seiner Zeit bei der Hertha ab. Sein Nachfolger beim Hauptstadtklub ist Sandro Schwarz.