25. September 2020 / 20:42 Uhr

Darf Philipp Hosiner mit Dynamo Dresden gegen seinen Ex-Trainer Glöckner ran?

Darf Philipp Hosiner mit Dynamo Dresden gegen seinen Ex-Trainer Glöckner ran?

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Philipp Hosiner war in Chemnitz der Torjäger vom Dienst, bei Dynamo drückte er zu Saisonbeginn nur die Bank.
Philipp Hosiner war in Chemnitz der Torjäger vom Dienst, bei Dynamo drückte er zu Saisonbeginn nur die Bank. © Archiv/Steffen Manig
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Philipp Hosiner, Sommer-Neuzugang aus Chemnitz, trifft am Sonntag mit Dynamo Dresden seinen ehemaligen Coach Patrick Glöckner wieder, der nun Waldhof Mannheim betreut.

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Dresden. Stolze 19 Treffer erzielte er in der abgelaufenen Drittliga-Saison für den Chemnitzer FC. Dass die Himmelblauen aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem FSV Zwickau abstiegen, lag sicher nicht an Philipp Hosiner. Bei Dynamo Dresden kam der 31-Jährige aber weder im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV (4:1) noch beim Ligaauftakt in Kaiserslautern (1:0) zum Zuge. Umso mehr hofft der Österreicher, dass er am Sonntag (13 Uhr) gegen Waldhof Mannheim spielen darf, zumal es auch noch gegen seinen ehemaligen Trainer Patrick Glöckner geht, der nach dem Abstieg des CFC an den Rhein wechselte.

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Ob Dynamo-Trainer Markus Kauczinski den gebürtigen Eisenstädter bringt, ist aber völlig offen. Einen Grund, den in den ersten beiden Pflichtspielen stark aufspielenden Christoph Daferner auszutauschen, hat er nicht. Vielleicht spielt er mit zwei Stürmern oder wechselt Hosiner ein, denn der zuletzt als Joker ins Spiel geworfene Luka Stor ist verletzt.

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Bereit dafür sei Hosiner auf alle Fälle, unterstrich Kauczinski: „Es ist einfach so, dass Christoph Daferner in der Vorbereitung die Nase vorn hatte und deshalb auch angefangen hat. Bei den Einwechslungen war es so, dass es immer große, weite Räume waren und ein Spieler wie Luka Stor, der mehr Tempo hat, einfach besser zur Situation gepasst hat. Ich bin mit ,Hosi’ zufrieden, er wird immer stärker. Man sieht, dass er nach der Vorbereitung immer mehr Fahrt aufnimmt. Jetzt gilt es, den Moment abzuwarten, gut zu trainieren und dann da zu sein. Ich habe ihm nicht viel vorzuwerfen. Es ist einfach so, dass wir einen guten Konkurrenzkampf haben. Ich bin mir aber sicher, dass er seine Tore für uns noch machen wird.“