17. April 2021 / 18:01 Uhr

Das ging flott: Felix Langberg siegt in Runde eins

Das ging flott: Felix Langberg siegt in Runde eins

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Der Herr im Seilquadrat: Felix Langberg (l.) feierte gegen Dusko Vujicic seinen dritten vorzeitigen Sieg.
Der Herr im Seilquadrat: Felix Langberg (l.) feierte gegen Dusko Vujicic seinen dritten vorzeitigen Sieg. © Oliver Becksmann/Shoot in your heart
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Felix Langberg hat mal wieder kurzen Prozess mit seinem Gegner gemacht. Rostocks erster Profiboxer bezwang am Sonnabend in Hamburg den Serben Dusko Vujicic durch K.o. in der ersten Runde und feierte damit im dritten Kampf seinen dritten vorzeitigen Sieg.

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Das ging mal wieder flott. Boxprofi Felix Langberg hat auch seinen dritten Kampf vorzeitig gewonnen. Der Rostocker schickte am Sonnabend den in Hamm (Nordrhein-Westfalen) lebenden Serben Dusko Vujicic mit einem blitzsauberen Leberhaken in der ersten Runde auf die Bretter.

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„Das war richtig geil“, schwärmt Langbergs Trainer Robert Kurowski. Der Coach war vom starken Auftritt seines Schützlings überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass Felix so gut aussieht. Er hat sich boxerisch unheimlich verbessert.“

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Langberg wirkte locker, setzte von Beginn an Akzente und schlug hart und präzise zu. „Ich hatte richtig Bock“, meinte der strahlende Sieger.



Das gute Gefühl habe sich schon am Morgen eingestellt, erzählt Langberg. In Hamburg schien die Sonne. Gemeinsam mit seiner Frau Kim ging er im Hotel frühstücken. „Das Essen ging gut runter. Ich hatte diesmal nicht so ein flaues Gefühl im Magen wie sonst“, sagte der 1,96 Meter große Rostocker.

Sein zweiter Trainer Christian Morales, bei dem er regelmäßig trainiert, habe ihn glänzend eingestellt, berichtet Langberg. „Er hat gesagt, dass ich wachsam sein, die Augen aufmachen und gleich zeigen soll, dass ich da bin.“

Gesagt, getan. Dabei gehört Vujicic nicht zu der Kategorie Fallobst. Der 40-Jährige sprang kurzfristig für den Tschechen Alain Banongo ein, der nach einem positiven Corona-Test passen musste. Vujicic boxte einst in der Bundesliga für Hamm und hatte die drei vorausgegangenen Kämpfe allesamt gewonnen. „Das war keine Nullnummer, der konnte boxen“, meint Langberg, der es in den kommenden Tagen etwas ruhiger angehen lassen möchte. „Ich werde Kraft- und Athletik-Training machen. Danach geht’s boxerisch mit Vollgas weiter.“

Sein nächster Auftritt ist für den 15. Mai in Bentwisch geplant. Dann soll das Duell mit Banongo nachgeholt werden. Der Kampf wird auf sechs Runden angesetzt. Doch die Distanz spielt bei Felix Langberg ohnehin keine große Rolle. Er strebt immer ein vorzeitiges Ende an.

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