04. Oktober 2020 / 09:17 Uhr

"Das ist geil": HSG Schaumburg Nord kommt mit viel Willen und starken Torhütern zum ersten Saisonsieg +++ Mit Galerie

"Das ist geil": HSG Schaumburg Nord kommt mit viel Willen und starken Torhütern zum ersten Saisonsieg +++ Mit Galerie

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Marcel Rose und die HSG Schaumburg Nord müssen sich zwischenzeitlich strecken, doch gewinnen am Ende verdient. © Daniel Kultau
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Die HSG Schaumburg Nord ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Grundlage für den Auftakterfolg waren die gute Defensivarbeit und der starke Wille.

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Sirenen, Trommeln und Feuer auf dem Feld. Was die 49 Zuschauer in der Sporthalle Waltringhausen am Samstagabend gesehen habe, war nicht immer schön, aber hatte dafür viel Willen, Einsatz und ein starkes Torwart-Duo, wodurch die die Oberliga-Handballer der HSG Schaumburg Nord den ersten Saisonsieg einfahren konnten. Gegen den TV 1887 Stadtoldendorf gab es ein 31:23 (16:10).

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Neu-Trainer André Steege freute sich nach dem Spiel vor allem über die Anfangsphase. „Die erste Viertelstunde war grandios“, fand er. Durch Rückkehrer Andreas Lüer führte sein Team frühzeitig mit 11:3 (18.). Immer wieder scheiterten die Gäste an HSG-Torwart Daniel Hoffmann, der 50 Minuten lang ein tolles Spiel absolvierte. „Das ist geil, dafür bin ich im Tor. Das macht richtig viel Spaß“, freute sich Hoffmann, der seine Vorderleute vor allem für die Defensivarbeit der ersten zwanzig Minuten lobte.

Doch danach kamen die Gäste aber besser in die Partie und bis zur Halbzeit auf 16:10 zurück. „Dass man dann einen Gang zurückschaltet, passiert manchmal automatisch. Daraus müssen wir lernen“, so Steege.

Die Bilder zum 31:23-Sieg der HSG Schaumburg Nord gegen den TV 1887 Stadtoldendorf.

Oberliga: HSG Schaumburg Nord - TV 1887 Stadtoldendorf Zur Galerie
Oberliga: HSG Schaumburg Nord - TV 1887 Stadtoldendorf © Daniel Kultau

Als Fynn Graafmann kurz nach dem Wiederanpfiff die 20:12-Führung erzielte (36.), hatte die HSG erneut die Chance davonzuziehen, doch brach zwischenzeitlich ein und machte den Gegner dadurch stark. Weil Gäste-Torwart Fabian Ulrich ebenfalls einen guten Tag erwischte und die Defensivarbeit nicht mehr stimmte, kam der TV durch Rade Radjenovic auf 21:18 ran (47.).

In den entscheidenden Momenten

Doch an diesem Tag waren die Gastgeber in den entscheidenden Momenten hellwach. „Als es eng wurde, haben wir nicht angefangen zu flattern, sondern da war ein Spirit da. Das ist genau das, was wir hier brauchen“, so Steege. Weil auch Jan Kastening, der für die letzten zehn Minuten für Hoffmann im Tor stand und Mirko Thieme im wichtigen Moment das 27:22 erzielte (56.), war der Wille der Gäste kurz vor der Schlusssirene gebrochen. Vier HSG-Treffer in den letzten Minuten ließen das Ergebnis deutlicher erscheinen, als es eigentlich war.

Auch wenn es an manchen Stellen noch knirschte, war die Art und Weise des Sieges wertvoll für die HSG. „Besonders vor dem Derby in der nächsten Woche“, fand auch Hoffmann. Dann geht es für das Steege-Team direkt zum MTV Großenheidorn, der sein Auftakt beim TV Jahn Duderstadt ebenfalls meisterte und mit 29:25 gewann.

HSG: Graafmann (7/4 Siebenmeter), 7 Rose, 4 Lüer, 4 Thieme, 4 Müller, 3 Blazek, 2 Deseniß.