06. April 2021 / 14:48 Uhr

"Das ist mega": Lüdersfelder Solidaritätslauf  sprengt die Erwartungen

"Das ist mega": Lüdersfelder Solidaritätslauf  sprengt die Erwartungen

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
„Das ist mega“
Die Teilnehmer des Lüdersfelder Solidaritätslaufes genießen mitunter den Sonnenuntergang. Im Durchschnitt schafft jeder Teilnehmer 114 Kilometer. © Privat
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Der Solidaritätslauf „Gemeinsam für Lüdersfeld“ ist super gelaufen. Im Monat März spulten die 27 Teilnehmer insgesamt 3097 Kilometer ab. Die Vorfreude ist bereits groß.

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„Das ist mega“, jubelt Matthias Natzel, Fußball-Spartenleiter des TuS Lüdersfeld. Das sind im Schnitt etwa 114 Kilometer pro Läufer.

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Vereinsmitglieder und die Fußballsparte hatten mit jedem gelaufenen Kilometer entweder einen Cent-Betrag oder freiwillige Hilfe gesammelt. Die bei der Aktion angepeilte 1000-Kilometer-Marke wurde bereits zur Halbzeit geknackt. „Jetzt freuen sich alle im Dorf auf eine gemeinsame Feier“, sagt Natzel und schickt die Einschränkung hinterher: „Wenn es wieder geht.“

Die Fußballer haben zahlreiche Kilometer beigetragen, aber in der Corona-Zwangspause auch profitiert und sich dadurch fit gehalten. Trainer Markus Drawert hatte die Aktion mitinitiiert und mit der Lauf-Challenge zur guten Stimmung und zum Zusammenhalt beigetragen.

Kein Wunder, dass der Sieger Steffen Schönbeck und auch der Zweitplatzierte Mustafa Xhosha in der ersten Herrenmannschaft in der Kreisliga spielen. Schönbeck spulte 302 Kilometer („Das schaffen andere mit dem Fahrrad nicht“) ab, Xhosha blieb mit 295 knapp unter der magischen 300. „Steffen ist am 31. noch spätabends gelaufen, um sich den Sieg nicht nehmen zu lassen“, lobt Natzel. Der drittplatzierte Torsten Bruns spielt in der Alten Herren und war im März 276 Kilometer unterwegs.

„Alles beweisbar und GPS-basiert“, sagt Natzel, der vor einer Leistung besonders den Hut zieht: „Als einer unserer Senioren ist Edel-Fan Norbert ‚Sir‘ Hecht außerhalb der Wertung 218 Kilometer gelaufen. Respekt.“

Die ersten Fünf des Solidaritätslaufs werden prämiert, kündigt Natzel an. Auch der Letzte mit 2,5 Kilometern solle etwas bekommen. „Das ist dann aber spaßig gemeint.“