14. Januar 2022 / 08:36 Uhr

"Das ist schon irre“: Dresdner Eislöwen vor einem harten Programm

"Das ist schon irre“: Dresdner Eislöwen vor einem harten Programm

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann wird in den nächsten drei Wochen mit seiner Mannschaft rund 5600 km im Bus unterwegs sein.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann wird in den nächsten drei Wochen mit seiner Mannschaft rund 5600 km im Bus unterwegs sein. © Steffen Manig
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Auf die Dresdner Eislöwen kommen anstrengende Wochen zu. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann muss elf Spiele in 22 Tagen absolvieren. Auftakt ist am Freitag in Bad Nauheim, bevor es am Sonntag gegen Selb geht. Dann sind auch wieder Zuschauer in der Arena erlaubt.

Dresden. Nachdem die Dresdner Eislöwen am vergangenen Sonntag durch die Spielabsage in Ravensburg frei hatten, wartet auf die Schützlinge von Andreas Brockmann jetzt ein Mammutprogramm.

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Ausgeglichene Bilanz

„Vor uns stehen elf Spiele in 22 Tagen, davon sechs auswärts. Das bedeutet rund 5600 Kilometer im Bus. Das ist schon irre“, so Brockmann, der mit seinem Team an diesem Freitag in Bad Nauheim gastiert, am Sonntag daheim gegen Selb (16 Uhr) antritt und am Dienstag schon wieder in Frankfurt gefragt ist. „Regeneration ist da enorm wichtig. Ein paar freie Tage waren nach den vielen Spielen zuletzt ohnehin geplant. Dazu hat es gerade gepasst und einige Spieler konnten sich ihre Booster-Impfung holen. Deshalb wurde etwas weniger trainiert“, erläutert Brockmann.

Die Bilanz gegen den Tabellenvierten Bad Nauheim ist bislang ausgeglichen. In Hessen konnten die Eislöwen mit 2:1 gewinnen, daheim gab es eine 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen. Ein enges Spiel erwartet der Coach auch diesmal. Auf die Partie gegen Selb freuen sich die Eislöwen-Spieler besonders, weil erstmals wieder bis zu 1000 Zuschauer zugelassen sind. Verteidiger Mike Schmitz sagt dazu: „Gerade in dieser Saison, wo wir auch zu Hause so erfolgreiches Eishockey spielen, freut es uns sehr, dass zumindest ein Teil der Fans wieder in die Arena darf. Schließlich machen wir ja unseren Job vor allem auch für die Anhänger.“


Tickets gibt es online über den Eislöwen-Ticketpartner etix. Sollte es Restkarten geben, werden diese zur Öffnung der Arenatüren ab 14.30 Uhr am Sonntag an der Tageskasse verkauft.