30. April 2022 / 16:58 Uhr

"Das ist unfassbar bitter": Stimmen zu Dynamo Dresdens 1:1 gegen Regensburg

"Das ist unfassbar bitter": Stimmen zu Dynamo Dresdens 1:1 gegen Regensburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Dynamo Dresdens Keeper Kevin Broll lässt seinem Frust nach dem Regensburger Ausgleichstreffer freien Lauf
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Der direkte Klassenerhalt ist nach dem 1:1 der SG Dynamo Dresden gegen den SSV Jahn Regensburg nicht mehr möglich. Dementsprechend enttäuscht sind Trainer und Spieler der Schwarz-Gelben nach Spielende. Caroline Grossmann hat nach Abpfiff die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

Dresden. Dynamo Dresden muss in die Abstiegsrelegation. Auch im Duell der beiden schwächsten Rückrundenteams gelang den Sachsen am Samstag nicht der erhoffte Sieg. Gegen den SSV Jahn Regensburg gab es vor 20 376 Zuschauern ein 1:1 (0:0). Christoph Daferner (73.) hatte die Hausherren in Führung gebracht. Kurz vor Abpfiff glich Andreas Albers (88.) aus. Nach nun 15 Zweitliga-Spielen ohne Sieg in Serie ist der Klassenverbleib für die Sachsen, die weiter Tabellen-16. sind, nur noch über die Relegation gegen den Drittliga-Dritten möglich.

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Nach den schwungvollen ersten Minuten - Dynamos Akto hatte die Latte getroffen - verlor das Spiel der Hausherren an Zielstrebigkeit. Couragiert war der Auftritt der Sachsen zwar immer noch, jedoch fehlte bei vielen Offensivaktionen die Zielstrebigkeit. Topstürmer Daferner wurde von der Hintermannschaft der Gäste weitgehend isoliert und kam dadurch nicht in gefährliche Abschlusspositionen. Dynamo versuchte es deshalb in der Folge häufig aus der Distanz – und verfehlte das Ziel dabei gleich mehrfach deutlich.

DURCHSCROLLEN: Die Stimmen zum Spiel

Christoph Daferner (SG Dynamo Dresden): Wir hätten das 2:0 nachlegen können. Ich glaube, dann wäre der Deckel drauf gewesen. Ich hatte aber trotzdem das Gefühl, dass wir hinten gut standen und das 1:0 über die Zeit bringen. Aber dann hat Regensburg eine Aktion gereicht, um noch das 1:1 zu machen. Das ist unfassbar bitter. Es ist auch gerade nicht leicht, Worte zu finden. Wir hätten es uns heute einfach verdient, dass wir das Spiel gewinnen. Es ist einfach unfassbar bitter, dass wir das heute nicht geschafft haben. Ich kann den Unmut und die Kritik auch verstehen, aber heute kann man der Mannschaft eigentlich nichts vorwerfen. Man merkt einfach den Rucksack, den wir aufhaben. Aber jetzt müssen wir uns einfach schütteln und in Karlsruhe endlich mal einen Sieg holen. Zur Galerie
Christoph Daferner (SG Dynamo Dresden): "Wir hätten das 2:0 nachlegen können. Ich glaube, dann wäre der Deckel drauf gewesen. Ich hatte aber trotzdem das Gefühl, dass wir hinten gut standen und das 1:0 über die Zeit bringen. Aber dann hat Regensburg eine Aktion gereicht, um noch das 1:1 zu machen. Das ist unfassbar bitter. Es ist auch gerade nicht leicht, Worte zu finden. Wir hätten es uns heute einfach verdient, dass wir das Spiel gewinnen. Es ist einfach unfassbar bitter, dass wir das heute nicht geschafft haben. Ich kann den Unmut und die Kritik auch verstehen, aber heute kann man der Mannschaft eigentlich nichts vorwerfen. Man merkt einfach den Rucksack, den wir aufhaben. Aber jetzt müssen wir uns einfach schütteln und in Karlsruhe endlich mal einen Sieg holen. ©

Aus der Pause kamen beiden Mannschaften unverändert. Auch das Niveau der Partie blieb unverändert unterdurchschnittlich. Nicklas Shipnoski hätte die Gäste aus Bayern in der 59. Minute in Führung bringen können. Die Chance aus elf Metern vergab der Offensivspieler jedoch kläglich. Bis zur nächsten wirklich nennenswerten Aktion vergingen fast 14 Minuten. Diese jedoch hatte es in sich: Diawusies Eingabe nahm Daferner mit dem Rücken zum Tor perfekt an. Der Drehschuss des bis dato unauffälligen Angreifers landete unhaltbar im Netz. Doch zum ersehnten Sieg reichte es nicht: Regensburgs Benedikt Gimber schlug eine perfekte Flanke and den Fünfmeterraum schlug. Dort gewann Albers das Duell gegen Tim Knipping und köpfte zum 1:1-Endstand ins Netz.