01. April 2019 / 18:14 Uhr

Das muss der VfL Wolfsburg aus dem Last-Minute-K.o. beim BVB lernen

Das muss der VfL Wolfsburg aus dem Last-Minute-K.o. beim BVB lernen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
30.03.2019, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg, 27. Spieltag im Signal Iduna Park. John Anthony Brooks, Wout Weghorst, Daniel Ginczek, Renato Steffen und Maximilian Arnold (v.l.n.r.) von Wolfsburg gestikulieren mit dem Schiedsrichter (nicht im Bild). Foto: Ina Fassbender/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Frust nach dem Last-Minute-K.o.: Aber am Samstag im Derby gegen Hannover wollen die VfL-Profis zurück in die Erfolgsspur. © dpa
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Die späte 0:2-Niederlage des VfL bei Borussia Dortmund tat richtig weh, vor allem die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist, schmerzt. Doch welche Lehren kann der Wolfsburger Fußball-Bundesligist aus dem Last-Minute-K.o. ziehen? Schließlich geht’s bereits am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 weiter.

Mit hängenden Köpfen trotteten die VfL-Profis nach Schlusspfiff durch die Katakomben des Signal-Iduna-Parks. Doch jetzt gilt es, sich wieder aufzurichten, nach vorn zu blicken und die positiven Aspekte aus dem Spiel mit in die nächste Partie zu nehmen. Und davon gab es einige. Die Wolfsburger hatten mit dem Ball mutig agiert, auch immer wieder den Weg nach vorn gesucht. Defensiv hatte das Team von Trainer Bruno Labbadia sicher gestanden, kaum etwas anbrennen lassen und dem BVB nur wenig Raum geboten. „Die Mannschaft weiß, dass sie gut gespielt hat. Wir werden das Spiel relativ schnell abhaken. Wir müssen uns wieder aufs nächste Spiel konzentrieren“, fordert der Coach.

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Mehmedi sieht gute Ansätze

Und da geht es um Wiedergutmachung, denn das Hinspiel hatte der VfL in Hannover mit 1:2 verloren. Vor allem vor dem Tor müssen die Wolfsburger wieder konsequenter werden als in Dortmund – gegen das Schlusslicht sollte das auch möglich sein. „Wir hatten zwei, drei Möglichkeiten, aus denen man etwas machen konnte, wenn man sie besser ausspielt“, erinnerte Spielmacher Admir Mehmedi an gute Ansätze des VfL am Samstag und fügte hinzu: „Das wäre ein verdienter Punkt gewesen aufgrund der kämpferischen Leistung und der Solidarität.“

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Wout Weghorst hadert nach einer vergebenen Chance. ©

Doch am Ende standen die Wolfsburger mit leeren Händen da. Der diskutable Freistoß von Paco Alcacer, bei dem die Mauer elf statt der vorgeschriebenen 9,15 Meter vom Geschehen entfernt positioniert wurde, sorgte in der Nachspielzeit für die Niederlage. So etwas soll der Labbadia-Elf so schnell nicht wieder passieren. „Wir haben alle Erfahrung genug. Klar kann man aus jedem Spiel etwas mitnehmen“, sagte Torhüter Koen Casteels. Und Eigengewächs Maximilian Arnold erinnerte an ein Zitat von Weltmeister Sepp Herberger: „Das Spiel dauert 90 Minuten, das ist die größte Lehre aus dem Ganzen.“ Oder eben auch mal etwas länger...