23. September 2021 / 17:00 Uhr

Das Quintett bleibt: RB Leipzig verlängert Verträge mit eSports-Team RBLZ Gaming

Das Quintett bleibt: RB Leipzig verlängert Verträge mit eSports-Team RBLZ Gaming

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Bleiben bei den RBLZ: Daniel Fehr, Umut Gültekin, Anders Vejrgang, Lena Güldenpfennig und Richard Hormes (v.l.n.r.).
Bleiben bei den RBLZ: Daniel Fehr, Umut Gültekin, Anders Vejrgang, Lena Güldenpfennig und Richard Hormes (v.l.n.r.). © RB Leipzig
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Am 1. November startet die neue Saison in der Virtuellen Bundesliga. RB Leipzig geht dann erneut mit seinem eSports-Team RBLZ Gaming an den Start. Dessen personelle Zusammensetzung bleibt gleich. Die Verträge unter anderem mit dem Deutschen Meister Umut Gültekin und "Wunderkind" Anders Vejrgang wurden verlängert.

Leipzig. Fußball-Bundesligist RB Leipzig setzt in Sachen eSport auf bewährte Kräfte. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, wurden die Verträge mit Umut Gültekin, Richard Hormes, Anders Vejrgang, Lena Güldenpfennig sowie Coach Daniel Fehr um ein Jahr bis 2022 verlängert. Gemeinsam bildet das Quintett seit Herbst des vergangenen Jahres das Team RBLZ Gaming, dessen Ziel es ist, ähnlich wie auf dem Rasen junge und viel versprechende Talente weiterzuentwickeln.

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Die RBLZ traten in der vergangenen Saison erstmals in der Club Championship der Virtuellen Bundesliga (VBL) an, sicherten sich durch souveräne Auftritte die Meisterschaft in der Division Süd-Ost. In der Liga sorgten die Leipziger für ein Novum, denn in den Partien gegen die TSG Hoffenheim und den 1. FC Nürnberg kam mit Güldenpfennig erstmals überhaupt in der VBL eine Frau zum Einsatz.

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Mit dem Division-Titel qualifizierten sich die RBLZ für die Teilnahme am großen Finale im März. Dort reichte es für das Team zwar nicht für den Titel - im Halbfinale war gegen den FC St. Pauli nach einem 4:7 Endstation. Allerdings holte sich Gültekin, der unter dem Namen rblzumut antritt, den Einzeltitel und krönte sich zum Deutschen Meister im eFootball. Der Sieg wurde dem 18-Jährigen mit einem Preisgeld von 40.000 Euro versüßt. Damit nicht genug. Der Hamburger holte sich bei der vom Fußballmagazin _kicker durchgeführten Wahl zum "eFootballer des Jahres" den ersten Platz. Fast die Hälfte der knapp 19.500 abgegebenen Stimmen entfielen auf ihn.

Die neue VBL-Saison startet am 1. November. Am Club-Wettbewerb nehmen dann erneut 26 Mannschaften teil.