18. Februar 2020 / 18:06 Uhr

Das sind die Kandidaten: Wer wird Dresdens Masters-Athlet des Jahres 2019?

Das sind die Kandidaten: Wer wird Dresdens Masters-Athlet des Jahres 2019?

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
<b>Wasserspringer Erik Seibt</b> vom Dresdner SC ist wie auch sein langjähriger Synchronpartner Alexander Gorski nach der leistungssportlichen Karriere seinem Sport treu geblieben. Im Masters-Bereich gehören beide zu den Dauerbrennern, die von Erfolg zu Erfolg eilen. „Die Grundlagen, die man sich einst erarbeitet hat, gehen nie verloren“, erklärt der 47-Jährige. Bei der WM im südkoreanischen Gwangju sammelte der Bankkaufmann 2019 so viel Edelmetall wie nie zuvor. Denn er kehrte mit sieben Medaillen, davon drei goldene, nach Hause zurück. So erkämpfte sich Erik Seibt in der Altersklasse 45–49 die Titel im Einzel vom Turm und vom Dreimeterbrett und mit Maria Hartmann im Mixed vom Turm. Dazu gewann er Silber hinter Alexander Gorski, der dann aber wegen Verletzung passen musste, vom Einmeterbrett sowie mit Maria Hartmann im Dreimeter-Mixed. Aber auch in beiden übrigen Disziplinen tauchte er zu Edelmetall: Silber im Synchron-Springen vom Turm und Bronze aus drei Metern Höhe – jeweils mit Stephan Arlt, der kurzfristig Alexander Gorski ersetzte. „Gold vom Turm war für mich der schönste Erfolg, weil ich da eine wirklich gute Wettkampfserie zeigen konnte“, sagte Erik Seibt, der einmal wöchentlich in der Halle an der Freiberger Straße trainiert und auch noch Athletik betreibt. Sein nächstes Ziel ist nun die Masters-EM in diesem Jahr in Budapest.
Erik Seibt bewies nicht nur auf der DSC-Springergala vor wenigen Wochen seine herausragende Form, sondern bereits bei der WM in Südkorea. Von dort kehrte er mit sieben Medaillen heim – drei davon glänzen golden. © imago
Anzeige

Stadtsportbund und DNN suchen Dresdens Sportler des Jahres 2019 – auch jenen mit Spitzenleistungen im Mastersbereich.

Anzeige
Anzeige

Dresden. Wer eroberte im vergangenen Jahr in der Landeshauptstadt besonders die Herzen der Fans? Das wollen der Stadtsportbund und die DNN auch 2020 wissen und suchen derzeit wieder jene Dresdner Sportler, Sportlerinnen und Trainer, die 2019 mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam machen und so bei den Sportanhängern punkten konnten. Wieder fiel es uns in fast allen Kategorien schwer, aus der Vielzahl von möglichen Kandidaten jeweils sechs für die Vorauswahl herauszufiltern.

Die Endauswahl aber sollen wie immer Sie, liebe Leserinnen und Leser, treffen. Nur noch bis zum Sonnabend (22. Januar 2020) haben Sie Zeit, Ihre Lieblinge auszuwählen, die dann auf der Dresdner Gala des Sports am 14. März im Kongresszentrum ausgezeichnet werden. Wir stellen alle Nominierten noch einmal kurz in der Zeitung und auch im Internet vor. Heute folgt der siebente und letzte Teil: die Masters-Athleten.

DURCHKLICKEN: Diese Masters-Athleten sind nominiert

<b>Wasserspringerin Maria Hartmann</b> vom Dresdner SC hat 2017 die Leidenschaft für ihren Sport wiederentdeckt und sammelt seither bei internationalen Höhepunkten Titel und Medaillen am Fließband. Im vergangenen Jahr gehörte sie zur DSC-Abordnung, die an den Masters-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju teilnahm. Die 35-Jährige erkämpfte in der Altersklasse 35–39 auch diesmal reichlich Edelmetall. So holte sie Gold vom Einmeterbrett mit über 100 Punkten Vorsprung vor der zweitplatzierten Italienerin. Zwei Tage später sicherte sich die zweifache Mama auch den Titel vom Dreimeterbrett, dabei fiel der Vorsprung mit rund 95 Zählern erneut deutlich aus. Gold Nummer drei gab es dann vom Turm. Wie schon in den anderen beiden Einzeldisziplinen sprang Maria Hartmann persönliche Bestleistung. Gemeinsam mit Vereinsgefährte Erik Seibt stockte die Diplom-Betriebswirtin, die bei der Ostsächsischen Sparkasse arbeitet, weiter auf. So holte sich das Duo in einem starken Starterfeld Silber im Mixed vom Dreimeterbrett. Vom Turm sicherten sich beide den WM-Titel. Erst vor drei Jahren war die einstige Leistungssportlerin nach 15 Jahren Pause zum Springen zurückgekehrt. Durch eine schwere Handverletzung war ihre hoffnungsvolle Karriere 2003 früh beendet, doch als ihr Sohn Alexander mit Wasserspringen begann, schaute sie wieder regelmäßig in der Halle vorbei und leckte Blut. Zur Galerie
Wasserspringerin Maria Hartmann vom Dresdner SC hat 2017 die Leidenschaft für ihren Sport wiederentdeckt und sammelt seither bei internationalen Höhepunkten Titel und Medaillen am Fließband. Im vergangenen Jahr gehörte sie zur DSC-Abordnung, die an den Masters-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju teilnahm. Die 35-Jährige erkämpfte in der Altersklasse 35–39 auch diesmal reichlich Edelmetall. So holte sie Gold vom Einmeterbrett mit über 100 Punkten Vorsprung vor der zweitplatzierten Italienerin. Zwei Tage später sicherte sich die zweifache Mama auch den Titel vom Dreimeterbrett, dabei fiel der Vorsprung mit rund 95 Zählern erneut deutlich aus. Gold Nummer drei gab es dann vom Turm. Wie schon in den anderen beiden Einzeldisziplinen sprang Maria Hartmann persönliche Bestleistung. Gemeinsam mit Vereinsgefährte Erik Seibt stockte die Diplom-Betriebswirtin, die bei der Ostsächsischen Sparkasse arbeitet, weiter auf. So holte sich das Duo in einem starken Starterfeld Silber im Mixed vom Dreimeterbrett. Vom Turm sicherten sich beide den WM-Titel. Erst vor drei Jahren war die einstige Leistungssportlerin nach 15 Jahren Pause zum Springen zurückgekehrt. Durch eine schwere Handverletzung war ihre hoffnungsvolle Karriere 2003 früh beendet, doch als ihr Sohn Alexander mit Wasserspringen begann, schaute sie wieder regelmäßig in der Halle vorbei und leckte Blut. ©
Mehr zur Sportlerwahl in Dresden

Abstimmung auf zwei Wegen möglich

  • Am einfachsten können Sie das über das Internet tun. Im SPORTBUZZER finden Sie alle Kandidaten in allen sieben Kategorien (Sportlerinnen, Sportler, Nachwuchs, Mannschaften, Trainer, Handicap und Masters). Jeweils sechs Kandidaten sind nominiert, je einen können Sie pro Kategorie auswählen. Klick: Auf dem Abstimmungsportal des Stadtsportbundes (SSB) können Sie direkt Ihre Stimme abgeben.
  • Bevorzugen Sie die Abstimmung über eine Stimmkarte, dann können Sie Flyer beim Eigenbetrieb Sportstätten, beim SSB in der Margon-Arena und in ausgewählten Filialen der Ostsächsischen Sparkasse erhalten. Jeder nominierte Sportler bekommt zudem Stimmkarten, die er selbst verteilen kann. Gewertet werden aber nur Originale, keine Kopien. Schicken Sie bitte Ihre Stimmkarte ausgefüllt bis zum 22. Februar an den Stadtsportbund Dresden, Geschäftsstelle Margon-Arena, Bodenbacher Straße 154 in 01277 Dresden.

An diesem Tag endet die Abstimmung auch online. Das Publikumsvotum geht zu zwei Dritteln in die Wertung ein, daneben gibt eine Jury aus Vertretern Dresdner Medien, der Stadt, vom SSB und der Ostsächsischen Sparkasse ihr Votum ab. Gewinnen können Sie: Eintrittskarten für die Sportgala am 14. März 2020 im Kongresszentrum sowie für Heimspiele der beliebtesten Dresdner Sportvereine.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt