14. Januar 2019 / 18:17 Uhr

Das sind die regionalen Helden des Sparkasse & VGH CUPs

Das sind die regionalen Helden des Sparkasse & VGH CUPs

Eduard Warda
Simeon Dähling vom 1. SC Göttingen 05 nach einem seiner beiden Treffer im Vorrundenspiel gegen den Profinachwuchs des AZ Alkmaar.
Simeon Dähling vom 1. SC Göttingen 05 nach einem seiner beiden Treffer im Vorrundenspiel gegen den Profinachwuchs des AZ Alkmaar. © Schneemann
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Die regionalen Vertreter haben bei der 30. Auflage des Sparkasse & VGH CUPs eine gute Rolle gespielt – zwei von ihnen haben in der Gruppenphase sogar Nachwuchsprofis hinter sich gelassen. Laut SPORTBUZZER-Umfrage war Noah Reinert von der SVG Einbeck bester regionaler Spieler des Lokhallen-Turniers.

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Knapp 1000 User waren dem SPORTBUZZER-Aufruf gefolgt und hatten Reinert mit 21,6 Prozent der Stimmen zum besten „Regio“-Akteur gewählt. Zweiter wurde knapp dahinter Tim Jünemann vom JFV Rhume-Oder mit 18,7 Prozent, Dritter Simeon Dähling vom 1. SC Göttingen 05, der auf 12,8 Prozent kam.

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Noah Reinert: 20 Sekunden fehlen an Zwischenrunde

Sechs Tore markierte Reinert in seinen sechs Turnierspielen, und das gleich bei seiner Lokhallen-Premiere: „Das war auf jeden Fall richtig gut“, sagt der Elftklässler der Einbecker Goetheschule, der zum ersten Mal beim Cup gekickt hat und auf weitere Einsätze im nächsten Jahr hofft. „Ich habe einfach gute Tage erwischt. Meine Tore hätten auch andere Spieler machen können“, ergänzt der 17-Jährige bescheiden.

Noah Reinert
Noah Reinert © R

Dabei schrammte der Kreisligist ganz knapp an der Zwischenrunde vorbei. „Eigentlich stand das so gut wie fest, und in den letzten Sekunden haben wir es verspielt“, so Reinert – der Sieger der Partie Einbeck gegen Hainberg hätte die Zwischenrunde erreicht, und die SVG führte bis 20 Sekunden vor Schluss mit 3:2. Dann traf Hainberg, und Rhume-Oder war der lachende Dritte, kam weiter.

„Dafür, dass wir das erste Mal seit 13 Jahren teilgenommen haben, war es ein gutes Turnier“, sagt Reinert. Wir haben uns kurz geärgert, aber dann war es okay.“ Sein persönliches Fazit war hingegen rosarot: Allein gegen Rhume-Oder traf er dreimal, auch beim 1:7 gegen den späteren Sieger Düsseldorf war der Bayern-Fan erfolgreich. Aber als etatmäßige Offensivkraft weiß er schließlich auch, wo das Tor steht.

Jannik Strüber (JFV Rhume-Oder) im Interview

Tim Jünemann: Am liebsten auf der Mittelstürmerposition

Tim Jünemann ist beim JFV Rhume-Oder der Elfmeterschütze vom Dienst. Also trat er auch gegen den FC Fulham an und verwandelte souverän. Am Ende kam der 18-Jährige auf fünf Turniertreffer. „Das Team hat mich teilweise sehr gut in Szene gesetzt“, sagt der Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums, der am liebsten auf der Mittelstürmerposition spielt und in der Lokhalle als zweiter Ersatz-Kapitän seines Teams fungierte.

10.01.2019, Göttingen: Vorrunde, Fulham FC - JFV Rhume-Oder. Foto: Swen Pförtner
Tim Jünemann (l.) © Swen Pförtner

„Wir haben uns recht gut präsentiert“, resümiert der Bilshäuser und meint damit unter anderem den Zwischenrunden-Erfolg gegen die JSG Schwarz-Gelb. Angefeuert wurde der JFV erneut von einem lautstarken Anhang – Rhume-Oder tritt in der Lokhalle wie eine Familie auf. „Ich habe früher als C-Junior auf der Tribüne gesessen und angefeuert. Nun wurde ich angefeuert – das bringt zehn Prozent extra auf dem Platz“, berichtet der Fan von Hannover 96.

Bilder: Der Sparkasse & VGH CUP am Sonntag

Bilder: Der Sparkasse & VGH CUP am Sonntag Zur Galerie
Bilder: Der Sparkasse & VGH CUP am Sonntag © Schneemann/Pförtner

Simeon Dähling: „Solche Spiele bleiben im Gedächtnis“

Der Mittelfeldakteur hatte bereits am Sonnabend seinen großen Auftritt, als er mit zwei Treffern den Profi-Nachwuchs des AZ Alkmaar quasi im Alleingang besiegte. Die Halle tobte, der 18-Jährige war der Held des Tages. „Erst mal ist es was Besonderes, vor 3000 Zuschauern zu spielen, auch wenn man das auf dem Platz gar nicht mehr merkt. Aber solche Spiele bleiben einem lange im Gedächtnis.“

AZ Alkmaar vs 1.SC Göttingen 05.
Internationaler U19 Sparkasse & VGH CUP 2019 12.01.19 in Göttingen, Lokhalle, Niedersachsen.
| Foto: Helge Schneemann
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Simeon Dähling © Helge Schneemann

Beim Alkmaar-Spiel sei den 05ern entgegengekommen, dass der Gegner im 3:1-System mit drei Manndeckern verteidigt habe – diese Konstellation sei im Training oft geübt worden. „Wir wussten, wie die Laufwege sind, und es ergaben sich Lücken“, berichtet der Fan von Union Berlin, der das Hainberg-Gymnasium besucht.

Doppeltorschütze Simeon Dähling im SPORTBUZZER-Interview
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