08. November 2019 / 17:05 Uhr

Das Spiel gegen Rietze kostet Johannes Behrens vier Kisten Bier

Das Spiel gegen Rietze kostet Johannes Behrens vier Kisten Bier

Nico Schwieger
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schmedenstedts Abwehrspieler Johannes Behrens (links) spielte gegen den TSV Rietze/Alvesse ausnahmsweise im Mittelfeld – und schoss prompt drei Tore.
Schmedenstedts Abwehrspieler Johannes Behrens (links) spielte gegen den TSV Rietze/Alvesse ausnahmsweise im Mittelfeld – und schoss prompt drei Tore.
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Normalerweise verhindert er Tore, doch beim Spiel der 2. Kreisklasse Nord traf Johannes Behrens gleich dreifach beim 4:0-Sieg gegen TSV Rietze/Alvesse. Der Verteidiger von Blau-Weiß Schmedenstedt spielte in der Partie ausnahmsweise im Mittelfeld. Das brachte ihm den Titel „Held der Woche“ – und er muss nun gleich vier Kisten Bier ausgeben.

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Normalerweise verhindert er Tore, doch beim Spiel der 2. Fußball-Kreisklasse Nord traf Johannes Behrens gleich dreifach beim 4:0 gegen den TSV Rietze/Alvesse. Der Verteidiger von BW Schmedenstedt spielte in der Partie allerdings ausnahmsweise im Mittelfeld. „Er durfte jetzt zum zweiten Mal im linken Mittelfeld ran und hat insgesamt schon vier Tore erzielt“, freut sich sein Trainer Marcel Brünig. „Jetzt kann sich jeder vorstellen, was ich mir seit Sonntag anhören darf.“

Nämlich, dass der 27-Jährige dauerhaft auf dieser Position spielen möchte. Seine Freundin Mandy Baumgartner war schon im September Peines „Heldin der Woche“, nun wurde auch Behrens im PAZ-Sportbuzzer zum „Helden“ gewählt.

Johannes, war das Ihr erster Dreierpack in Ihrer Fußballerkarriere?

Nein. Mein erster Hattrick war schon in meiner Jugendzeit. Vor zwei Saisons habe ich das auch noch mal geschafft. Es kommt aber sonst sehr selten vor, dass ich als Verteidiger ein Tor schieße. Wenn ich zweimal in der Saison treffe, ist das schon grandios.

Mussten Sie für Ihre Treffer noch einen ausgeben?

Selbstverständlich (lacht). Alleine für die Nominierung schon, dann noch eine Kiste, weil ich gewählt wurde, noch eine für den Hattrick und schließlich auch eine Kiste für die Elf der Woche. Da werde ich schon ganz schön geschröpft (lacht).

Ihr Trainer hat gesagt, dass Sie gerne immer vorne spielen würden.

Es ist auf jeden Fall etwas anderes. Ich kann weiter vorne meine Schnelligkeit gut ausspielen. Es macht einfach auch mal Spaß, aufs Tor zu kicken als nur die Tore zu verhindern.

Diese Spieler habt ihr in den vergangenen Wochen zu euren Helden der Woche gewählt.

Dogan Dilek nimmt Maß: Acht Tore hat er für die PSG Peine bisher erzielt, gegen Woltorf gelang ihm erstmals in dieser Saison ein Doppelpack. Zur Galerie
Dogan Dilek nimmt Maß: Acht Tore hat er für die PSG Peine bisher erzielt, gegen Woltorf gelang ihm erstmals in dieser Saison ein Doppelpack. ©
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Macht Ihnen das Verteidigen oder das Stürmen mehr Spaß?

Beides gleich viel. Ich habe Sonntag auch wieder gemerkt, dass ich den Zug nach hinten habe – einfach aus Gewohnheit. Das ist auch schwer herauszukriegen, aber es macht auf jeden Fall beides Spaß.

Ihr Bruder Martin ist Kapitän der Mannschaft. Gibt es da manchmal auch Reibungspunkte?

Äußerst selten. Wir verstehen uns sowohl auf dem Platz als auch privat wunderbar. Wir sind ja auch Arbeitskollegen beim Land Niedersachsen. Deshalb stimmt die Chemie zu 98 Prozent fast immer.

Wie ist die Harmonie sonst in der Mannschaft?

Wir sind eine sehr eingeschworene Truppe und können sehr viel Spaß miteinander haben. Allerdings hat der spontane Rücktritt von Trainer Dominik Feer vor ungefähr anderthalb Monaten in der Mannschaft erst einmal einen kleinen Knick hinterlassen. Seitdem werden wir von Marcel Brünig gecoacht – und er macht das sehr gut.

Warum ist er zurückgetreten?

Das war überwiegend aus beruflichen Gründen, aber private Sachen haben ebenfalls eine Rolle gespielt.

Wie hat die Mannschaft die Entscheidung aufgenommen?

Es gab da erst einmal ein bisschen Klärungsbedarf, weil Dominik sich sehr bedeckt gehalten hat. Wir haben seine Entscheidung auch nicht direkt durch ihn erfahren, sondern erst über Umwege. Das hat zunächst für Unmut gesorgt. Aber insgesamt sind wir im Guten auseinander gegangen, und sofern Dominik Zeit findet, ist er für uns auch immer bereit.

Ihre Mannschaft spielt bislang eher eine durchwachsene Saison. Was ist noch möglich?

Wir werden es genauso wie in der vergangenen Saison versuchen, nämlich die Punkte in der Rückserie zu holen. Wir hoffen, dass dies in dieser Serie auch wieder so gut funktioniert.

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