11. September 2021 / 21:50 Uhr

"Das war dann einfach zu wenig von uns" – Stimmen zu RB Leipzigs 1:4-Niederlage gegen Bayern München

"Das war dann einfach zu wenig von uns" – Stimmen zu RB Leipzigs 1:4-Niederlage gegen Bayern München

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
LEIPZIG, GERMANY - SEPTEMBER 11: Josko Gvardiol (L) and Dominik Szoboszlai (C) of Leipzig look dejected after losing the Bundesliga match between RB Leipzig and FC Bayern München at Red Bull Arena on September 11, 2021 in Leipzig, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Getty Images)
Niedergeschlagen liegen Josko Gvardiol und Dominik Szoboszlai nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern München am Boden. © 2021 Getty Images
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RB Leipzig steckt nach der 1:4-Heimniederlage gegen den FC Bayern München in einer handfesten Ergebniskrise: Nach vier Bundesliga-Partien steht die Elf von Trainer Jesse Marsch mit nur drei Punkten im unteren Tabellenmittelfeld und droht bereits frühzeitig, die gesteckten Saisonziele zu verpassen. Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen von Trainern und Spielern gesammelt.

Leipzig. RB Leipzig kommt einfach nicht in Tritt. Das Team von Trainer Jesse Marsch verlor am Samstagabend gegen Rekordmeister Bayern München nach einer weitgehend uninspirierten Leistung klar mit 1:4 Die Münchner bescherten ihrem neuen Trainer Julian Nagelsmann eine gelungene Rückkehr an seinen vorherigen Wirkungsort. Robert Lewandowski brachte die Gäste vor 34.000 Zuschauern in der zwölften Minute per Handelfmeter in Führung, Jamal Musiala (47.) und Leroy Sané (54.) sorgten für eine frühe Vorentscheidung. Konrad Laimers toller Fernschusstreffer (58.) half den Leipzigern nicht mehr. Den Endstand besorgte Eric Maxim Choupo-Moting (90.+2). Mit nun zehn Punkten sind die Bayern Tabellenzweiter, RB steckt mit drei Zählern im unteren Mittelfeld fest.

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Leipzig war nach dem frühen Rückstand beeindruckt, eine unmittelbare Reaktion von Marsch folgte nicht. Da die Bayern mit dem Ergebnis zufrieden waren, mutierte das Topspiel zu einem gewöhnlichen Bundesliga-Kick. Erst in der Schlussviertelstunde von Hälfte eins nahm das Niveau wieder zu. Mohamed Simakan (33.) rettete stark vor dem einschussbereiten Serge Gnabry, auf der anderen Seite hatte Laimer (36.) mit einem Kopfball aus acht Metern die beste Leipziger Chance. Doch letztlich mussten sich die Bayern vorwerfen lassen, nach Chancen von Goretzka (38.) und Lewandowski (41.) nicht mit einer höheren Führung in die Pause gegangen zu sein. Zudem verlor man Nationalspieler Gnabry (43.), der verletzt für Musiala weichen musste.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Am Ende ist das 1:4 ein bisschen zu hoch, weil wir gut im Spiel waren. Grundsätzlich hatten wir viele gute Phasen. Das frühe Gegentor ist natürlich Pech. Da möchte ich lieber nicht drüber reden, denn ich habe die Szene noch nicht gesehen. Es ist natürlich gegen die Bayern sehr bitter, so früh in Rückstand zu geraten. Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Am Ende ist das 1:4 ein bisschen zu hoch, weil wir gut im Spiel waren. Grundsätzlich hatten wir viele gute Phasen. Das frühe Gegentor ist natürlich Pech. Da möchte ich lieber nicht drüber reden, denn ich habe die Szene noch nicht gesehen. Es ist natürlich gegen die Bayern sehr bitter, so früh in Rückstand zu geraten." ©

Zwei schnelle Treffer der Bayern zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgten für die Entscheidung. Laimers Schuss aus gut 20 Metern war selbst für Manuel Neuer zu viel und sorgte für leise Hoffnungen auf eine Aufholjagd. Beeindruckt hat das die Bayern nicht, sie sind anderes gewohnt. Und so hatte Leipzig zwar noch einige Möglichkeiten, brachte München aber nie wirklich in Gefahr. Zumal Trainer Marsch lediglich positionsbezogen wechselte und keinen zweiten Stürmer brachte. Der eingewechselte Choupo-Moting sorgte in der Nachspielzeit sogar noch für den höchsten Bayern-Sieg in Leipzig.