18. Mai 2022 / 20:39 Uhr

"Das wurde doch von Lego gebaut": Frankfurt-Präsident Fischer ätzt gegen Final-Stadion in Sevilla

"Das wurde doch von Lego gebaut": Frankfurt-Präsident Fischer ätzt gegen Final-Stadion in Sevilla

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Frankfurt-Präsident Peter Fischer kritisiert das Final-Stadion in der Europa League.
Frankfurt-Präsident Peter Fischer kritisiert das Final-Stadion in der Europa League. © IMAGO/Martin Hoffmann
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Offiziell hatten die Fangruppen von Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers jeweils nur 10.000 Tickets für das Europa-League-Finale erhalten. SGE-Präsident Peter Fischer kritisierte dies wiederholt scharf.

Eintracht Frankfurts Klubpräsident Peter Fischer hat seine Kritik an der Wahl des im Vergleich kleinen Finalstadions für die Europa League kurz vor dem Anpfiff erneuert. "Ich war geschockt, als ich das gesehen habe", sagte Fischer bei RTL vor dem Endspiel am Mittwochabend (21 Uhr) in Sevilla gegen die Glasgow Rangers. "Das ist nicht das, was Fußballer von einem Finale erwarten."

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Das Estadio Ramón Sánchez Pizjuán fasst 44.000 Zuschauer, jeweils 10.000 Tickets gingen an beide Vereine. Schon weit vor dem Spielbeginn herrschte auf den Rängen große Stimmung. Fischer holte dennoch zu harscher Kritik aus: "Das ist ein Micky-Maus-Stadion, das wurde doch von Lego gebaut. Wenn ich meinen Geburtstag feiere, kommen mehr Leute", lederte der 66-Jährige.

Beim Public Viewing der Eintracht im heimischen Stadion in Frankfurt wurden mehr als 50.000 Zuschauer erwartet. Nach Sevilla waren Tausende Anhänger beider Vereine ohne Eintrittskarte gereist. Zu seiner Anspannung berichtete Fischer gut eine Stunde vor dem Anpfiff, "Adrenalin aus Gläsern" trinken zu können. Vorstandssprecher Axel Hellmann erwartete ein "ganz enges und spannendes Ding".

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