09. September 2020 / 11:21 Uhr

Bayern-Star Alaba fordert laut Bericht bei Vertragsverlängerung Mega-Gehalt - oder sofortige Freigabe

Bayern-Star Alaba fordert laut Bericht bei Vertragsverlängerung Mega-Gehalt - oder sofortige Freigabe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bislang keine Einigung mit dem FC Bayern München über eine mögliche Vertragsverlängerung: David Alaba.
Bislang keine Einigung mit dem FC Bayern München über eine mögliche Vertragsverlängerung: David Alaba. © Preiss/Witters/Pool via Mladen Lackovic/LakoPress/Imago Images (Montage)
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Die Verhandlungen über einen neuen Vertrag zwischen dem FC Bayern München und Defensiv-Allrounder David Alaba ziehen sich seit geraumer Zeit hin. Die "Sport Bild" berichtet nun, dass Alaba 20 Millionen Euro Jahresgehalt fordert - oder die sofortige Freigabe, falls es zu keiner Einigung kommt.

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Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern München und David Alaba über einen neuen Vertrag ziehen sich seit geraumer Zeit hin. Einem Bericht der Sport Bild zufolge fordert Alaba vor der dritten Gesprächsrunde mit den Bossen nun die sofortige Freigabe für einen Wechsel - wenn es zu keiner Einigung kommen sollte. Für eine Unterschrift verlangt der österreichische Nationalspieler, der im Alter von 16 Jahren nach München wechselte, demnach ein Jahresgehalt von bis zu 20 Millionen Euro. Nach Sport Bild-Informationen hat der FC Bayern bislang aber "nur" elf Millionen Euro plus bis zu sechs Millionen Euro an Prämien geboten.

Alaba kostete die Bayern nie eine hohe Ablöse

Die Situation scheint aus Sicht des Klubs verzwickt. Denn neben Alaba läuft auch der Vertrag von Jerôme Boateng, der mit dem Defensiv-Allrounder aus Wien zuletzt die Stamm-Innenverteidigung im Team des Triple-Siegers gebildet hatte, nur noch bis 2021. Im schlimmsten Fall bricht Trainer Hansi Flick also im kommenden Jahr seine komplette Abwehrzentrale weg. Das weiß auch die Alaba-Seite, die darüber hinaus angeblich ein weiteres Argument für ihre Forderungen ins Feld führt. Denn anders als bei Rekord-Transfer Lucas Hernández, der im vergangenen Jahr für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid an die Säbener Straße gelotst worden war, musste der FCB für Alaba nie eine hohe Ablösesumme zahlen.

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Sollten sich die Bayern und der 28-Jährige nicht über eine Vertragsverlängerung einig werden, hätten die Münchener wohl nur noch in der aktuellen, bis zum 5. Oktober laufenden Transferperiode die Chance, für ihren zweimaligen Triple-Helden (2013, 2020) einen respektablen Preis zu erzielen. Dabei hatte sich Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor einem Treffen mit Berater Pini Zahavi noch zuversichtlich gezeigt: "Bei Alaba bin ich durchaus vorsichtig optimistisch." Für Alaba dagegen würde sich ein ablösefreier Wechsel im Jahr 2021 umso mehr lohnen, weil er dann neben einem üppigen Gehalt auch ein millionenschweres Handgeld bei seinem neuen Klub einstreichen könnte.

Bayern hat bereits mit Neuer, Müller und Davies verlängert

Sollte der Deal mit Alaba scheitern, wäre dies der erste Leistungsträger in diesem Jahr, mit dem sich der Rekordmeister nicht über eine weitere Zusammenarbeit einig wird. Zuvor hatten die Bosse um Rummenigge, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und dem künftigen Vorstandschef Oliver Kahn 2020 die Verträge von Kapitän und Torwart Manuel Neuer, Offensiv-Urgestein Thomas Müller (beide bis 2023) und Shootingstar Alphonso Davies (bis 2025) ausgedehnt.