15. September 2021 / 11:07 Uhr

Ex-Bayern-Star David Alaba: So kam es zum Kuss des Real-Madrid-Wappens

Ex-Bayern-Star David Alaba: So kam es zum Kuss des Real-Madrid-Wappens

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba trägt seit dieser Saison das Trikot von Real Madrid.
David Alaba trägt seit dieser Saison das Trikot von Real Madrid. © IMAGO/Eibner Europa
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Mit einem Kuss des Wappens seines neuen Klubs Real Madrid sorgte David Alaba bei seinem Ex-Verein FC Bayern für Irritationen. Der Österreicher sagt, wie die Aktion zu Stande kam und beschreibt sein Verhältnis zu den Münchnern.

Mit dem Kuss des Vereinswappens auf dem Trikot seines neuen Klubs Real Madrid sorgte David Alaba für Irritationen bei seinem ehemaligen Arbeitgeber FC Bayern. FCB-Präsident Herbert Hainer zeigte sich von der Aktion während Werbeaufnahmmen "überrascht, nachdem er so lange bei uns und Teil des FC Bayern München war". Alaba erklärt nun, wie der Vorgang zu Stande kam. "An diesem Tag haben wir eine ganze Strecke von Fotomotiven aufgenommen. Für mich war das ein aufregender, spannender und sehr emotionaler Tag. Ich war glücklich, endlich angekommen zu sein. Ich wollte zeigen, wie sehr ich mich freue, eine neue Herausforderung angehen zu können", sagte der Österreicher in einem Interview mit der Sport Bild.

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Er habe mit der Aktion "niemanden provozieren" wollen, versicherte der Abwehrspieler: "Schon gar nicht den FC Bayern und die Fans. Ich hatte dort unglaublich schöne 13 Jahre, die sehr emotional, sehr positiv waren. Ich konnte mich als Person und Spieler entwickeln, die Fans haben mich immer unterstützt – das vergesse ich nie. Ich werde den Verein für immer respektieren und lieben. Daran ändert keine Aktion etwas." Nachdem sich Alaba mit den Münchner nicht auf die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages einigen konnte, war er im Sommer ablösefrei nach Madrid gewechselt.

Nach Angaben von Alaba sei man trotz des zuweilen hitzigen und am Ende gescheiterten Gehaltspokers im Guten auseinandergegangen. "Es gibt kein böses Blut", betonte der 29-Jährige: "Ich wurde sehr schön verabschiedet, wir waren nach dem letzten Spiel alle in der Allianz Arena zusammen. Ich bin dem FC Bayern nicht nur in meiner Karriere, sondern in meinem Leben sehr dankbar."