15. Juli 2020 / 10:35 Uhr

Offene Zukunft von David Alaba: Bayern-Star will wohl mehr Gehalt - Wechsel nach Spanien bevorzugt

Offene Zukunft von David Alaba: Bayern-Star will wohl mehr Gehalt - Wechsel nach Spanien bevorzugt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Quo vadis, David Alaba? Ein Verbleib beim FC Bayern ist ebenso möglich wie ein Wechsel ins Ausland.
Quo vadis, David Alaba? Ein Verbleib beim FC Bayern ist ebenso möglich wie ein Wechsel ins Ausland. © 2020 Getty Images (Montage)
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Die Personalie David Alaba beschäftigt den FC Bayern in diesem Sommer besonders. Wird er seinen Vertrag, der 2021 ausläuft, verlängern oder wechselt er zu einem Top-Klub? Wie die "Bild" nun berichtet, will der Österreicher auf jeden Fall mehr Gehalt - und bevorzugt einen Wechsel nach Spanien.

Beim FC Bayern geht es in diesem Sommer nach dem Königstransfer von Leroy Sané vor allem darum: wer bleibt - und wer geht? Im Fall von Verteidiger David Alaba kann diese Frage derzeit noch nicht beantwortet werden. Der Österreicher hat einen laufenden Vertrag bis 2021, doch der Rekordmeister pocht auf eine baldige Verlängerung des Kontrakts. Laut Bild gestaltet sich das aber auch deshalb schwierig, weil Alaba deutlich mehr Gehalt will als aktuell.

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Das Blatt berichtet, dass der 28-Jährige statt derzeit rund 15 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen künftig mehr als 20 Millionen Euro verdienen will. Dadurch sei eine Situation entstanden, welche die Gespräche zwischen der Spieler-Seite und dem FC Bayern ins Stocken gebracht haben. Sein Trainer Hansi Flick ist voll überzeugt: "David ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Ein Herzstück. Auf Platz ist er ein Weltklasse-Spieler, neben dem Platz immer positiv, motiviert die Mitspieler."

Alaba favorisiert wohl Barca und Real

Ein Wechsel ist dennoch denkbar. Der Bild zufolge sind die Klubs, die Alaba sich als neuen Arbeitgeber vorstellen kann, allerdings zu knapp bei Kasse. Dazu zählen vor allem Real Madrid und der FC Barcelona. Die spanische Liga soll von Alaba favorisiert werden. Die zahlungskräftigen Top-Vereine aus England oder auch Paris Saint-Germain könnten zwar den finanziellen Vorstellungen des Abwehrspielers entsprechen - doch er selbst sei nicht von einem Transfer zu diesen Vereinen überzeugt.

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Besonders hartnäckig hielten sich zuletzt Gerüchte um einen Wechsel von Alaba zu Manchester City. Bei seinem ehemaligen Trainer Pep Guardiola, der mit seinem Team nach dem CAS-Urteil auch im kommenden Jahr in der Champions League spielen darf, steht der Bayern-Profi offenbar hoch im Kurs. Im Zuge des Sané-Transfers soll es sogar Verhandlungen gegeben haben. Allerdings wollten die Citizens auch Kingsley Coman aus München nach Manchester locken, was für den FCB nicht vorstellbar gewesen sein soll. Als Ablöse für Alaba steht eine Schmerzgrenze von mindestens 36 Millionen Euro im Raum.