01. Juli 2020 / 11:03 Uhr

Bericht: Verhandlungen um Alaba-Verlängerung beim FC Bayern stocken – zu hohes Gehalt gefordert?

Bericht: Verhandlungen um Alaba-Verlängerung beim FC Bayern stocken – zu hohes Gehalt gefordert?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern stocken offenbar.
Die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern stocken offenbar. © 2020 Getty Images
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Mit vielen Leistungsträgern hat der FC Bayern schon verlängert, der Vertrag von Abwehr-Chef David Alaba läuft nach aktuellem Stand aber noch nach der nächsten Saison aus. Wie die "Sport Bild" berichtet, stocken die Verhandlungen nun gehörig – die Alaba-Seite soll zu viel Gehalt fordern.

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Der FC Bayern München macht zurzeit Nägel mit Köpfen: Am Mittwoch wurde die Verpflichtung von Top-Talent Tanguy Kouassi bekannt gegeben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der Rekordmeister in Kürze auch Leroy Sané unter Vertrag nehmen – es sind nach Alexander Nübel die Neuzugänge zwei und drei für den FCB, der schon zuvor mit etlichen Vertragsverlängerungen Klarheit für die kommenden Jahre geschaffen hatte. Ein Name jedoch fehlte bisher: der von David Alaba. Die Verhandlungen mit dem Österreicher sollen laut Sport Bild erheblich ins Stocken geraten sein.

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Erste Verhandlungsrunde mit Alaba-Berater Zahavi wohl ohne Ergebnis

Das 28-jährige Urgestein soll beim FC Bayern unbedingt verlängern – eine erste Verhandlungsrunde im Restaurant Bogenhauser Hof im Münchner Zentrum verlief allerdings ohne Ergebnis. Am Tisch saß neben den Bayern-Bossen Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic sowie Alabas Vater George Alaba, der gewöhnlich im Namen des Verteidigers verhandelt, auch Berater Pini Zahavi, der mit dem Rekordmeister schon bei den Verhandlungen mit Robert Lewandowski pokerte.

Sané, Meunier & Co.: Die Sommer-Zugänge der Bundesliga-Klubs 2020

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Das Transfer-Fenster hat in diesem Sommer für einen Tag am 1. Juli und dann wieder ab dem 15. Juli geöffnet. Mit Leroy Sané (zum FC Bayern) und Thomas Meunier (zu Borussia Dortmund) sind schon einige namhafte Transfers über die Bühne gegangen. Der SPORTBUZZER zeigt alle Sommer-Zugänge der Bundesligisten im Überblick. ©

20-Millionen-Gehalt von Hernandez soll Rolle in Alaba-Verhandlungen spielen

Der Israeli soll, ähnlich wie es zuvor bei Manuel Neuer der Fall gewesen war, gemeinsam mit Alabas Vater Gehaltsvorstellungen für den neuen Abwehrchef der Münchner formuliert haben, die der alte und neue Meister nicht erfüllen will. Laut Sport Bild sollen die hohen Forderungen auch mit Lucas Hernandez zusammenhängen. Der Franzose war im vergangenen Sommer für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid nach München gewechselt und zum Bundesliga-Rekordtransfer geworden.

Dem Vernehmen nach soll er über 20 Millionen Euro im Jahr verdienen. Alaba könne mitsamt aller Prämienzahlungen aktuell zwar auch bis zu 15 Millionen Euro verdienen heißt es in dem Bericht. Er wolle als Abwehr-Chef aber nicht weniger als sein Kollege verdienen – zumal Hernandez in seiner ersten Saison nicht über eine Rolle als Ergänzungsspieler hinausgekommen ist. Der Verein habe dem Österreicher aber deutlich gemacht, dass man sich wie schon in den Verhandlungen mit Manuel Neuer hart bleiben wolle.