13. Juli 2020 / 22:27 Uhr

Bericht: Manchester City und Guardiola jagen Bayern-Star David Alaba - Transfer-Offensive nach CAS-Urteil?

Bericht: Manchester City und Guardiola jagen Bayern-Star David Alaba - Transfer-Offensive nach CAS-Urteil?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba soll auf der Transfer-Wunschliste von Manchester City und Star-Coach Pep Guardiola stehen, der den Österreicher von 2013 bis 2016 in München trainiert hatte.
David Alaba soll auf der Transfer-Wunschliste von Manchester City und Star-Coach Pep Guardiola stehen, der den Österreicher von 2013 bis 2016 in München trainiert hatte. © Getty Images (Montage)
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Nachdem die Europapokal-Sperre von Manchester City vor dem CAS abgewendet wurde, soll der englische Scheich-Klub nun eine Transfer-Offensive planen. Eine Investition von 150 Millionen Pfund sei möglich. Wichtigstes Transfer-Ziel dabei: David Alaba vom FC Bayern. Dies berichtet der "Guardian".

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Kaum erfreute sich Manchester City der Aufhebung seiner Europapokal-Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS, schon scheint der Scheich-Klub für die kommende Saison eine Transfer-Offensive zu starten. Darüber berichtet die englische Zeitung The Guardian am Montagabend. Demnach plant der englische Meister von 2018 und 2019 nach dem verpassten Titel in dieser Saison, der deutlich an den FC Liverpool um den deutschen Welt-Trainer Jürgen Klopp ging, einen Großangriff auf dem Spielermarkt. Trotz der Corona-Krise stehen Star-Coach Pep Guardiola dem Bericht zufolge 150 Millionen Pfund (etwa 166 Millionen Euro) für Neuverpflichtungen zur Verfügung.

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Einen besonderen Fokus hat ManCity dabei auf einen Star des FC Bayern geworfen: David Alaba. Der Österreicher, der unter FCB-Trainer Hansi Flick aus der Not heraus zum Innenverteidiger umgeschult wurde und auf der zentralen Abwehr-Position zuletzt regelmäßig Weltklasse-Leistungen ablieferte, spielte von 2013 bis 2016 unter Guardiola in München. Der Spanier ist von Alaba überzeugt und der englische Top-Klub sucht nach Verstärkungen in der Defensive, weil vor allem dortige Schwächen die verpasste Titelverteidigung zufolge hatten.

Alaba mit FC Bayern in Vertragsverhandlungen

Die Bayern verhandeln mit ihrem Leistungsträger derzeit über einen neuen Vertrag, weil das aktuelle Arbeitspapier des 29-Jährigen im Sommer 2021 ausläuft. Ende Mai hatte Alaba bei Sky noch erklärt, dass er sich einen Verbleib bei den Bayern über den Sommer des kommenden Jahres hinaus vorstellen könneMan habe sich aber "keine Deadline" gesetzt. Druck verspüre der österreichische Verteidiger daher nicht.

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Nach dem Sieg im DFB-Pokal hatte Bayern-Coach Flick über ihn als ein "Herzstück" des Teams gesprochen. Er zeigte sich zudem "zuversichtlich", was eine Verlängerung angehe. Dem Vernehmen nach muss ManCity für Alaba mindestens 36 Millionen Euro nach München überweisen - dies sei die absolute Schmerzgrenze des deutschen Rekordmeisters. Ein Transfer dürfte aber eher erst jenseits der Marke von 40 Millionen Euro wirklich vorstellbar sein.

Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel als Plan B?

Als Plan B bezeichnet der Guardian derweil Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler ist Kapitän der senegalesischen Nationalmannschaft und soll den Serie-A-Klub definitiv verlassen. Neapel spekuliert allerdings auf eine ambitionierte Ablöse von 60 Millionen Euro. Ein Teil der rund 166 Millionen Euro, die von den Citizens investiert werden könnten, wandern womöglich aber auch in die Vertragsverlängerung von Trainer Guardiola, berichtet das Blatt.