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David Hollwitz im Interview: "Der FSV 63 war immer mal eine Überlegung"

Redaktion Sportbuzzer
David Hollwitz (r.) im Trikot des Oberligisten SV Lichtenberg 47. © Privat

NOFV-Oberliga Nord: David Hollwitz über seine Heimat Luckenwalde, den Unterschied zwischen Regional- und Oberliga und einen ganz großen Coup.

Sportliche Begegnung mit der Heimat: David Hollwitz empfängt am heutigen Freitagabend mit seinem aktuellen Verein SV Lichtenberg 47 den FSV aus seiner Geburtsstadt Luckenwalde (Start: 19 Uhr, Kunstrasenplatz, Bornitzstraße). Der 29-Jährige begann beim VfB Trebbin mit dem Fußballspielen, später bestritt der Mittelfeldspieler unter anderem drei Zweitligaspiele für den 1. FC Union Berlin und stand beim SV Babelsberg und Viktoria Berlin unter Vertrag. 2017 wechselte er zum SV Lichtenberg 47 und liegt derzeit mit dem Traditionsverein auf Rang eins. Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen Regional- und Oberliga und einen ganz großen Coup.

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Herr Hollwitz, zuallererst die Frage, die man angesichts der Vergangenheit einfach stellen muss: Ist die Partie, auch wenn es ein Testspiel ist, eine besondere Begegnung für Sie?

David Hollwitz: Es ist natürlich kein sportlich brisantes Spiel, aber ich kenne einige Spieler des FSV, meine Familie wohnt ja noch in der Region und ich bin auch regelmäßig  zu Besuch. Der Kontakt nach Luckenwalde ist nie abgerissen, ich verfolge die Ergebnisse intensiv – insofern freue ich mich auf ein Wiedersehen. Es ist keine Begegnung wie jede andere.

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Wäre ein Wechsel zum FSV noch mal ein Thema in ihrer Laufbahn?

Der FSV 63 war auch in der Vergangenheit schon immer mal eine Überlegung. Die Mannschaft ist sehr homogen, alle kennen sich und man kommt über die Gemeinschaft. Im Prinzip ist es wie bei Lichtenberg 47, nur dass der Verein um die Ecke liegt. Ich wohne und arbeite in Berlin, Luckenwalde ist ein ganzes Stück entfernt und wäre mit viel Fahrerei verbunden – diesen großen Aufwand für Fußball wollte ich nicht mehr betreiben. Ich gehe jetzt morgens zur Arbeit und danach zum Training mit vielen alten Freunden und Bekannten. Wir spielen in einem schönen Stadion und sportlich läuft es auch gut, wir liegen an der Spitze der Oberliga Nord – das passt.

Sie haben lange Zeit in der Regionalliga gespielt, 2017 sind Sie in die fünfthöchste Spielklasse gewechselt: Wie groß ist der Unterschied?

Spielerisch würde ich gar keine so große Differenz zur Regionalliga sehen, da hat die Oberliga ein gutes Niveau – vor allem die Berliner Mannschaften sind spielstark. Körperlich aber gibt es zwischen den Spielklassen schon einen deutlichen Unterschied.

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Was auch an dem deutlich höheren Aufwand liegt, in der vierten Liga wird bei vielen Vereinen unter Profibedingungen trainiert. Sie haben inzwischen ihre Prioritäten neu gesetzt. Welche Ziele haben Sie als Fußballspieler für die Zukunft?
Es ist für mich tatsächlich einfach entspannter, Arbeit und Sport zu koordinieren. Wir trainieren um 18 Uhr und das auch nicht jeden Tag, ich gehe morgens zur Arbeit und abends zum Training. Es geht darum, den Fußball zu genießen, gesund zu bleiben und gemeinsam mit meinen Teamkollegen Spaß zu haben – aber es wäre schon eine Riesensache, wenn wir mit dem SV 47 noch mal den ganz großen Wurf landen könnten. Schauen wir mal, wie weit wir kommen. Es wäre ein Riesenknaller, wenn wir das mit unseren Mitteln schaffen würden. Aber da muss sehr vieles passen, es darf sich niemand verletzen.

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