08. April 2021 / 18:54 Uhr

David Sommer übernimmt Traineramt bei Fortuna Babelsberg

David Sommer übernimmt Traineramt bei Fortuna Babelsberg

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
David Sommer (l.) mit Fortuna-Teammanager Christoph Schröder.
David Sommer (l.) mit Fortuna-Teammanager Christoph Schröder. © Verein
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Landesliga Nord: Nach fünf Jahren als Nachwuchs-Coach beim RSV Eintracht 1949 tritt der 33-Jährige bei den Babelsbergern die Nachfolge von David Karaschewitz an und trifft dabei in seiner neuen Mannschaft auf einige ehemalige Mitspieler.

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Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des Wechsels von David Karaschewitz zum Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug hat Fortuna Babelsberg einen neuen Trainer für seine erste Männermannschaft vorgestellt: Die Geschicke beim Landesliga-Nord-Vertreter wird zukünftig David Sommer leiten.

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Der 33-Jährige war in den vergangenen fünf Jahren als Nachwuchstrainer beim RSV Eintracht 1949 aktiv und dort in den letzten zweieinhalb Jahren für die A-Jugend-Mannschaft verantwortlich. "Wir haben bei David ein sehr, sehr gutes Gefühl", freut sich Fortunas Teammanager Christoph Schröder auf den Karaschewitz-Nachfolger. "Ich hatte ihn schon länger als potenziellen Nachfolger von Kara im Auge. Er ist ein junger Trainer, der auf die Aufgabe brennt, frischen Schwung reinbringen wird und den Umbruch, den wir nach und nach im Team vollziehen werden, mitträgt."

In Bildern: Die Trainer von Fortuna Babelsberg seit 2001.

<b>Dieter Ceranski (v.) und Ralf Baierl (Saison 2001/02 bis 2004/05):</b> Das Trainerduo stand insgesamt vier Jahre an der Seitenlinie von Fortuna Babelsberg. Zur Galerie
Dieter Ceranski (v.) und Ralf Baierl (Saison 2001/02 bis 2004/05): Das Trainerduo stand insgesamt vier Jahre an der Seitenlinie von Fortuna Babelsberg. ©

Bei seiner neuen Mannschaft trifft Sommer dabei auf einige Akteure, mit denen er in der Vergangenheit selbst auf dem Platz stand. Dazu gehören Markus Goede, Maximilian Schmidt und Jeff Salpeter. Sommer wurde im Nachwuchs des SV Babelsberg 03 ausgebildet und spielte später im Männerbereich für die zweite und dritte Mannschaft der Kiezkicker, den RSV Eintracht 1949, den FSV Babelsberg 74 und den Ludwigsfelder FC.

Der ehemalige Offensivspieler, der sich nach einem zu 74-Zeiten erlittenen Kreuzbandriss recht früh auf die Trainerrolle fokussierte, freut sich auf seine erste Station im Männerbereich, denkt aber zuerst an seinen abgebenden Verein: "Ich bin dem RSV für die Unterstützung in den vergangenen Jahren sehr dankbar. Ohne den Verein wäre ich nicht an dem Punkt, an dem ich jetzt bin. Das mir trotz einer gewissen Enttäuschung keine Steine in den Weg gelegt werden, spricht absolut für den Verein."

Nach zwei Landesmeistertiteln und dem Aufstieg in die Regionalliga sei für den B-Lizenz-Inhaber aber der Punkt gekommen, an dem er sportlich einen neuen Weg einschlagen wollte. Auch der zeitliche Aspekt, mit weniger Trainingseinheiten und kürzeren Fahrwegen, spielte für den Familienvater eine Rolle. Zu sportlichen Zielen bei Fortuna wollte er noch nicht allzu viel sagen. "Ich möchte Stück für Stück helfen, den geplanten Umbruch mit zu vollziehen. Wir wollen einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern haben." Dass einige Akteure bereits mit ihm zusammen auf dem Platz standen und in seinem Alter sind, sieht Sommer nicht als Problem. "Ich bin als Trainer nicht der Typ, der eine Bestimmer-Rolle einnimmt, sondern sehe mich als Teil des Teams. Das Feedback der Jungs, die ich zum Teil sehr gut kenne, war absolut positiv. Das bestärkt mich in der Entscheidung."