14. März 2019 / 12:10 Uhr

David Wagner vom Gettorfer SC: „Noch längst nicht bei 100 Prozent“

David Wagner vom Gettorfer SC: „Noch längst nicht bei 100 Prozent“

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Trainer Christian Schössler (links in grau) freut sich, dass David Wagner (stehend links) wieder im Mittelfeld agieren kann.
Trainer Christian Schössler (links in grau) freut sich, dass David Wagner (stehend links) wieder im Mittelfeld agieren kann. © Griese
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Landesliga Schleswig: Mittelfeldakteur David Wagner will in der Rückrunde voll durchstarten - Webessier vom TSV Altenholz will seinem Team helfen

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Es war wohl der bitterste Moment in seiner noch jungen Karriere. Mai, 2018: Mittelfeldakteur David Wagner reißt sich noch als Spieler der TSG Concordia Schönkirchen das Kreuzband. „Es war besonders bitter, weil ich drei Tage vorher den Wechsel zum Gettorfer SC zugesagt hatte“, erinnert sich der 26-Jährige. Den ganzen Sommer musste er zuschauen - Sportverbot. Die komplette Hinrunde fehlte er seinem neuen Team in der Fußball-Landesliga Schleswig verletzungsbedingt. „Er ist ein Spieler mit richtig gutem Überblick und enormer Technik. Er ist extrem wichtig für uns“, erklärt GSC-Coach Christian Schössler, der seinen Neuzugang schmerzlich vermisste.

Wagner der Kämpfertyp

Doch Wagner kämpfte sich zurück. Was ihn besonders auszeichne? „Sein Ehrgeiz“, lobt Schössler. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel nach knapp zehn Monaten stand er beim 1:1 gegen den FC Reher/Puls in der Startelf und knipste. „Ich habe mich riesig gefreut, nach der langen Zeit wieder auf dem Platz zu stehen. Und dann hat es auch direkt geklappt“, lächelt Wagner, stellt sich aber sofort wieder in den Dienst der Mannschaft: „Es ist schön, wenn ich etwas beisteuere, aber wichtiger ist der Sieg.“

Diesen wollen Wagner und Co. am Sonnabend (15 Uhr) am 21. Spieltag zuhause gegen IF Stjernen Flensborg einfahren. „Wir wollen unsere gute Serie in der Rückrunde ausbauen. Die Favoritenrolle liegt klar bei uns“, so Schössler, der mit seinem Team bereits das Hinspiel gewann. „Aber jetzt sind wir nochmal einen Schritt weiter“, erklärt er. Ein Grund dafür ist David Wagner und die kommenden Gegner des GSC müssen sich auf etwas gefasst machen. „Ich brauche noch ein bisschen. Ich bin noch längst nicht bei 100 Prozent“, so Gettorfs Nummer zehn vollmotiviert.

Pierre Didiert Webessie will an Leistung anknüpfen

Nach seinem Dreierpack am vergangenen Wochenende ist auch Altenholz-Stürmer Pierre Didier Webessie vollmotiviert. „Die zweite Halbzeit gegen Husum war richtig geil“, erklärt der 29-Jährige. Der TSV ließ zu keiner Minute die Köpfe hängen. Die Krönung war ein spektakuläres 4:4 gegen den Spitzenreiter und die dreifache Webessie-Show.

„Ich habe in der Vorbereitung viele hundertprozentige Torchancen liegen lassen“, sagt er selbstkritisch. „Doch jetzt will ich der Mannschaft mit meinen Treffern helfen und sie aus dem Abstiegskampf schießen“, erklärt Webessie angriffslustig. Dafür erwarte er sowohl von sich selbst als auch von seinen Teamkollegen enorm viel. „Ich liebe den Fußball. Ich will einfach immer gewinnen und hasse es zu verlieren“, verrät er.

Im Heimspiel gegen den MTSV Hohenwestedt am Sonnabend (14 Uhr) kann sich der ehemalige U20-Nationalspieler Kameruns, der die Junioren-WM 2009 kurz vorher verletzungsbedingt absagen musste, erneut beweisen. Damals hätten die Gegner beinahe Lewis Holtby, Lars und Sven Bender oder Ron-Robert Zieler geheißen. Die Realität sieht anders aus: Am Wochenende geht es für den Landesligisten um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Dreifach punkten will auch der Eckernförder SV auswärts gegen den FC Reher/Puls am Sonntag (14 Uhr). „Der Platz wird schwer bespielbar sein, aber wir dürfen unsere DNA nicht verlieren“, fordert ESV-Trainer Maik Haberlag. Er erwarte eine intensive Partie. „Es wird ein Kraftakt werden. Wir müssen viele Laufwege machen und Anspielstationen finden“, so Haberlag, der bis auf Leon Engelbrecht, der beruflich bedingt fehlen wird, alle Mann an Bord hat.

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