06. Juli 2021 / 21:25 Uhr

DAZN erklärt neue Abo-Preise: Deshalb müssen Fans spätestens ab August mehr zahlen

DAZN erklärt neue Abo-Preise: Deshalb müssen Fans spätestens ab August mehr zahlen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch wegen der neu erworbenen Bundesliga-Rechte wird das DAZN-Abo künftig teurer.
Auch wegen der neu erworbenen Bundesliga-Rechte wird das DAZN-Abo künftig teurer. © IMAGO/Wagner/Witters/Pool
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Die neue Bundesliga-Saison steht bevor - und DAZN hat sein Portfolio unter anderem mit den Sonntagsspielen der höchsten deutschen Spielklasse erweitert. Auch deshalb wird das Monats-Abo beim Streamingdienst künftig teurer. DAZN hat seinen Kunden nun erklärt, wie die neuen Preise zustande kommen.

Der Streaming-Dienst DAZN erhöht zum August seine Preise: Wie der Deutschland-Chef des Sport-Anbieters, Thomas de Buhr, bereits Ende Mai ankündigte, müssen die Fans ab dem 6. Juli monatlich künftig 14,99 statt 11,99 Euro überweisen, das Jahresabonnement kostet 149,99 statt 119,99 Euro. Für Bestandskunden gelten die aktualisierten Preise laut DAZN-Mitteilung allerdings erst frühestens ab dem 6. August. Alle Geschenkcodes oder Gutscheinkarten, die dem Nutzerkonto gutgeschrieben wurden, bleiben weiterhin bestehen. Für Neukunden ist weiterhin der erste Monat kostenlos. Zuletzt hatte der Streamingdienst im August 2019 die Preise erhöht. Der Monatsbeitrag stieg damals von 9,99 Euro auf 11,99 Euro.

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Nun sorgen die neu erworbenen TV-Rechte für eine weitere Preiserhöhung, wie DAZN seinen Kunden erklärte. DAZN wird ab der kommenden Saison unter anderem 121 von 137 Spielen der Champions League exklusiv übertragen. Die anderen 16 Partien wird es bei Amazon zu sehen geben. Auch mit Blick auf die Bundesliga hat DAZN sein Angebot bei der Rechtevergabe im vergangenen Sommer deutlich erweitert. Ab der nächsten Spielzeit zeigt der Streamingdienst 106 statt bisher 40 Begegnungen. Im erworbenen Paket befinden sich neben den Partien am Freitagabend nun auch sämtliche Spiele am Sonntag, die Sky bisher übertragen hatte. Zudem verspricht DAZN "neue Dokuserien und Show-Formate".

DAZN verspricht mehr Vorberichte für Bundesliga und Champions League

Zudem setzt der Streaming-Service auf ein neues Format während der Champions-League-Übertragungen - eine klassische Konferenz mit eigenen Kommentatoren statt der bekannten "Goalzone". "Auch bei dieser Konferenz werden wir, wie für DAZN typisch, unseren eigenen Stil mit einbringen", kündigte Senderchef Thomas de Buhr bereits an. Zudem werde die Vorberichterstattung ausgebaut. "Bei ausgewählten Spielen der Bundesliga und der Champions League bieten wir den Fans ab August noch mehr Vorberichterstattung an", versprach de Buhr: "Auch die begleitenden Inhalte rund um diese Wettbewerbe werden erweitert, sodass sich jeder auch in Zukunft seinen eigenen Vorlauf auf DAZN zusammenstellen kann."

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Dafür hat sich der Streaming-Sender auch personell verstärkt. Zur neuen Saison ergänzt Laura Wontorra das Moderatoren-Team. Die Tochter von Reporter-Legende Jörg Wontorra wechselt exklusiv für den Sport von der Mediengruppe RTL zu DAZN. Auch neue Kommentatoren wird es zu hören geben: Michael Born und Joachim Hebel kommen von Sky.