19. September 2018 / 09:26 Uhr

DAZN im Check: Tops und Flops zum Champions-League-Debüt

DAZN im Check: Tops und Flops zum Champions-League-Debüt

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mer Mertesacker legte einen guten Auftritt als TV-Experte für DAZN hin.
Mer Mertesacker legte einen guten Auftritt als TV-Experte für DAZN hin. © imago/RHR-Foto/Montage
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Hinter dem Streaming-Dienst DAZN liegt der erste Abend in der Champions League. Sieben der acht Spiele hat der Anbieter am Dienstagabend gezeigt. Das aber nicht immer ganz problemlos.

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So richtig zufrieden sieht anders aus. Die Fußball-Fans durften zum ersten Mal die Champions-League-Spiele live über den Streaming-Dienst DAZN verfolgen. Die insgesamt sieben Partien liefen im Einzelspiel-Modus aber nicht immer perfekt ab. Überragend waren hingegen die Männer hinter dem Mikrofon.

So feierte Weltmeister Per Mertesacker zusammen mit Kommentator Jan Platte seinen Einstand als TV-Experte. Neben treffenden Analysen während des Spiels führte „Merte“ direkt nach dem Spiel ein Interview mit Ex-Mitspieler Naldo. „Ich gebe dir Recht: das waren beides keine Elfer. Du hast ganz stark gespielt“, munterte der Ex-96-Spieler den Schalker Innenverteidiger auf.

DAZN-Experte Per Mertesacker unterhält sich mit Ex-Mitspieler Naldo.
DAZN-Experte Per Mertesacker unterhält sich mit Ex-Mitspieler Naldo. © Screenshot DAZN
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Eine starke Königsklassen-Premiere legten auch Kommentator Florian Eckl und Ex-Fußballer Sebastian Kneißl beim Spiel zwischen dem FC Barcelona und PSV Eindhoven hin. Sie machten den DAZN-Auftakt in einen langen Champions-League-Abend. Und dabei haute Eckl gleich einen raus: „Wenn man sieht, wie Messi diesen Ball streichelt, möchte man doch selbst mal rund und aufgepumpt sein.“ Ganz klar der Spruch des Abends!

DAZN überzeugte auch mit der Gestaltung rund um die 90 Minuten. Beispiel Liverpool gegen Paris Saint-Germain: Keine fremden Werbeeinblendungen in der Halbzeit, sondern eine Analyse mit den Highlights und einigen Szenen aus den Spielen am frühen Abend. Keine unnötigen Logos im Bild - das ist man sonst in der Königsklasse nicht gewohnt.

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Bleibt nur das Problem mit dem nicht ganz ruckelfreiem Bild. Bei vielen Fans liefen am Dienstagabend die Streams nicht ohne Ausfälle. Viele Geräte offenbarten noch Schwierigkeiten mit den hohen Datenmengen. DAZN kann direkt über den TV per App, über den Webbrowser, mit Google Chromecast, Apple TV, Fire TV oder über die Xbox One sowie PlayStation abgerufen werden. Wichtig: Die Nutzer benötigen eine Bandbreite von mindestens fünf Megabyte pro Sekunde.

Hier abstimmen: Das ist der beste Sender

Trotzdem bleiben kleine Aussetzer auch bei den schnellsten Leitungen nicht aus. Gegenüber der Konferenzschaltung über den Pay-TV-Sender Sky hängt DAZN etwa 30 Sekunden hinterher. Manchmal verschwimmt das Bild etwas, der Ball zieht einen komischen Schleier hinter sich her und die Tonqualität ist nicht immer perfekt. Am Ende muss man trotzdem sagen: Test bestanden, bitte weitermachen!

Denn DAZN bietet allen Fans einen kostenlosen Probemonat an. So kann entspannt getestet werden, ob die heimische Internetverbindung ausreicht. Ein Risiko gehen die Nutzer dabei nicht ein. Und wenn es gefällt, dann bekommt der Abo-Inhaber ein ordentliches Sportangebot zu einem niedrigen Preis geboten.

Die Netz-Reaktionen zur DAZN-Premiere

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