22. August 2022 / 06:57 Uhr

DBS-Boss Friedhelm Julius Beucher kritisiert "Inklusions-Alibi" bei Multi-EM in München

DBS-Boss Friedhelm Julius Beucher kritisiert "Inklusions-Alibi" bei Multi-EM in München

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher kritisiert die Organisation der European Championships 2022 in München.
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher kritisiert die Organisation der European Championships 2022 in München. © IMAGO/Mika Volkmann
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Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes fällt kein positives Fazit nach den European Championships 2022 in München. Friedhelm Julius Beucher kritisiert besonders die Organisation des Events.

Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hat Kritik an der Organisation der European Championships 2022 in München geübt. Die bei den Kanu- und Ruder-Europameisterschaften durchgeführten Parawettbewerbe seien "nur als Inklusions-Alibi" durchgeführt worden, sagte Beucher dem Deutschlandfunk.

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Der 76-Jährige begründete dies mit den seiner Meinung nach extrem unattraktiven Zeiten für die Parasportler und der sehr geringen Präsenz in der Medienberichterstattung. Der DBS-Präsident hätte sich zudem im Münchner Olympiastadion Leichtathletik-Parawettbewerbe gewünscht.

"Da hätte man die Faszination des Parasports hervorragend unterbringen können", sagte Beucher. "Man hat schlichtweg gesagt: Es passt nicht da rein!"

Beucher warb zudem für eine künftige Bewerbung Deutschlands für die Olympischen und Paralympischen Spiele. "Wer solche attraktiven Sportereignisse mit einer solchen Zuschauerresonanz nicht nutzt, um einen Prozess in Gang zu setzen, auch um diese Spiele nach Deutschland zu holen, der hat nicht begriffen, was für Chancen das auch für den Sport bietet", sagte er.

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