05. Oktober 2020 / 21:57 Uhr

Die wichtigsten Entwicklungen zum Nachlesen: So lief der Deadline Day

Die wichtigsten Entwicklungen zum Nachlesen: So lief der Deadline Day

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sead Kolasinac (von links), Sebastian Rudy
 und Justin Kluivert stehen am Deadline Day im Fokus.
Sead Kolasinac (von links), Sebastian Rudy und Justin Kluivert stehen am Deadline Day im Fokus. © Getty Images/pixabay/Montage
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Am Montag hat das Transfer-Fenster in Deutschland geschlossen. Nun müssen die Klubs bis zum Winter warten, um neue Wechsel über die Bühne zu bringen. Der SPORTBUZZER-Liveticker zum Deadline Day zum Nachlesen.

Welcher Bundesliga-Klub sichert sich noch ein Last-Minute-Schnäppchen? Wo werden auf der Zielgeraden der Wechselfrist klaffende Kader-Lücken geschlossen? Wer wird seine Ladenhüter am Deadline Day noch los? Diese Fragen stellten sich vor dem Deadline Day am Montag. Denn um 18 Uhr endete in Deutschland die vielleicht turbulenteste Zeit im Profi-Fußball. Nach dem Ende der Wechselfrist gilt zumindest auf der Seite der Einkäufe: Nichts geht mehr. Die nächste Möglichkeit, sich zu verstärken, haben die Vereine erst wieder im Winter (1. bis 31. Januar 2020).

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Dies gilt auch für zahlreiche andere Ligen in Europa – auch wenn die Transfer-Öffnungszeiten beispielsweise in Italien, Spanien und Frankreich zumindest etwas länger als hierzulande sind. In der Serie A war am Montag um 20 Uhr Schluss, in Premier League, La Liga und Ligue 1 jeweils um 23.59 Uhr. Ein Sonderfall stellt die englische Premier League allerdings dar: Dort können die Vereine ab Dienstag bis zum 16. Oktober Wechsel mit den Klubs aus der 2. Liga tätigen.

Die Sparpolitik der Vereine in diesem Sommer bekommen auch die Spieler zu spüren, vor allem in den niedrigeren Profiligen. Die Vereine sind dort stärker von Ticketverkäufen abhängig und bekommen vergleichsweise wenig TV- und Sponsorengelder, die trotz Corona-Krise weiter fließen. "Im Spitzenbereich wird eher 'auf hohem Niveau geklagt'", sagte Ulf Baranowsky von der Spielergewerkschaft VDV. "In der 3. und 4. Liga geht es um existenzielle Fragen." Manch ein Profi muss seinem Klub Zugeständnisse in Form von "Corona-Klauseln" machen. Neben Kurzarbeit kann das etwa bedeuten, dass der Spieler weniger Geld bekommt, wenn Geisterspiele ausgetragen werden oder die Saison ab- oder unterbrochen wird.