26. Mai 2021 / 18:44 Uhr

DEB-Team patzt erstmals: Wolfsburgs Manager Fliegauf dennoch angetan

DEB-Team patzt erstmals: Wolfsburgs Manager Fliegauf dennoch angetan

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Optimistisch und erfreut von Deutschlands WM-Auftritt: Grizzlys-Manager Charly Fliegauf sieht trotz des Patzers am Mittwoch gegen Kasachstan gute Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales. © dpa, Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH
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Erster Patzer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Lettland. Charly Fliegauf, Manager des Vizemeisters Grizzlys Wolfsburg und selbst mal DEB-Funktionär, ist dennoch voll des Lobes.

"Da haben wir den Salat", sagte Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf mit einem Schmunzeln am Mittwoch nach der Schlusssirene der Partie zwischen Deutschland und Kasachstan. Im vierten Spiel der Eishockey-WM hatte Deutschland erstmals verloren, mit seinem 3:2 schloss das Überraschungsteam mit nun sieben Punkten zum Spitzenreiter auf. Das Tor zum Viertelfinale, das sich das DEB-Team mit dem 2:1 am Montag gegen Kanada weit aufgestoßen hatte, steht immer noch offen - aber in den letzten drei Vorrunden-Partien geht es gegen die direkten Verfolger Lettland, USA und Finnland.

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Dennoch bleibt Fliegauf, übrigens ab 2014 zu Zeiten von Bundestrainer Pat Cortina auch General Manager des DEB-Teams, zuversichtlich: "Die Ausgangsposition fürs Viertelfinale ist immer noch gut. So etwas wie gegen Kasachstan kann passieren, insbesondere nach so einem emotionalen Spiel wie gegen Kanada." Es sei nicht ungewöhnlich, dass in der Partie danach Sand im Getriebe auftauche. Wobei Deutschland nicht enttäuscht hatte, durch einen unberechtigten Penalty das 2:2 hinnehmen musste und sich beim Versuch zu gewinnen, spät den K.o. einfing. Für das Erreichen des Viertelfinales bei dieser von Überraschungen durchsetzten WM hat Fliegauf weiter Optimismus, denn "unsere Mannschaft ist sehr gut besetzt, sie spielt sehr gut. Und sie hat bis jetzt für eine richtig gute Außendarstellung unseres Sports gesorgt."

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Grizzlys-Verteidiger Dominik Bittner wartet weiter auf einen WM-Einsatz für Deutschland. Allerdings: Er ist nun genau wie die drei anderen Akteure, die noch nicht spielten, auch lizenziert. Der DEB hatte für den Fall, dass noch NHL-Akteure anreisen würden, abgewartet. Inzwischen ist klar: Superstar Leon Draisaitl kommt nicht, dafür aber dessen Teamkamerad aus Edmonton, Dominik Kahun. Der scheidende Grizzly Mathis Olimb traf beim 2:5 der Norweger gegen Finnland, Wolfsburgs Abwehrspieler Phillip Bruggisser durfte beim 3:2 n. V. gegen Großbritannien ran, schaute aber am Mittwoch beim 0:3 gegen Russland wieder zu.

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