07. August 2022 / 16:19 Uhr

Knallharte Bobic-Ansage an einstigen Hertha-Kapitän Boyata: "Nicht das Gefühl, dass er uns weiterbringt"

Knallharte Bobic-Ansage an einstigen Hertha-Kapitän Boyata: "Nicht das Gefühl, dass er uns weiterbringt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Hertha-Boss Fredi Bobic ist Dedryck Boyata ein Abgangs-Kandidat.
Für Hertha-Boss Fredi Bobic ist Dedryck Boyata ein Abgangs-Kandidat. © IMAGO/Metodi Popow/dpa (Montage)
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Nach drei Jahren in Berlin scheinen die Tage von Dedryck Boyata bei Hertha BSC gezählt. Geschäftsführer Fredi Bobic fällte am Sonntag ein knallhartes Urteil über den einstigen Kapitän und kündigte an, dass der 31-Jährige den Klub verlassen soll.

Ex-Kapitän Dedryck Boyata ist bei Hertha BSC ein Kandidat für einen baldigen Abgang. "Es ist nicht so, dass wir das Gefühl haben, dass er uns aktuell weiterbringt", sagte Geschäftsführer Fredi Bobic im "Doppelpass" bei Sport1 über den belgischen Nationalspieler. Der 31-Jährige, der bis vor wenigen Wochen noch Kapitän bei den Berlinern war, stand am Samstag im Derby bei Union Berlin (1:3) nicht im Kader - aus sportlichen Gründen, wie Trainer Sandro Schwarz und auch Bobic betonten.

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Auf die Frage, ob dies ein Zeichen sei, dass Hertha Boyata verkaufen wolle, sagte Bobic: "Ja. Oder er trainiert so überragend, dass wir an ihm nicht mehr vorbeikommen." Die Berliner wollen ihren Kader vor dem Transferschluss Ende August noch verkleinern, vor allem aus finanziellen Zwängen, aber auch sportlichen Gründen. Es gehe auch um die Energie, die man in der Mannschaft haben wolle, sagte Bobic. Boyata selbst will mit Belgien zur Weltmeisterschaft in Katar reisen und braucht deswegen Einsatzzeiten.

Zu den Verkaufskandidaten zählt nach Aussagen von Bobic weiterhin auch Stürmer Krzysztof Piatek, der zum Saison-Auftakt ebenfalls im Aufgebot fehlte. "Es wird definitiv mehr Abgänge als Zugänge geben, auch weil wir aus wirtschaftlichen Gründen den Kader verkleinern müssen", sagte der Hertha-Boss. Eine neue Bewährungsmöglichkeit erhält derweil Dodi Lukebakio, der in den ersten beiden Pflichtspielen der Saison jeweils ins Schwarze traf. "Er war am Anfang der Transferperiode ein Verkaufskandidat, aber er hat sich so gut entwickelt und sich so zu Hertha BSC bekannt, dass für uns ganz klar war, dass er hier nochmal eine Chance bekommt", erklärte Bobic.