17. September 2021 / 18:20 Uhr

Defrim Bytyci sieht im VfB-Kader „eine gute Mischung“

Defrim Bytyci sieht im VfB-Kader „eine gute Mischung“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der VfBer Defrim Bytyci (vorn) und der Vechelder Nico Grigoleit im Zweikampf. Beide Teams treffen am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga aufeinander.
Der VfBer Defrim Bytyci (vorn) und der Vechelder Nico Grigoleit im Zweikampf. Beide Teams treffen am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga aufeinander. © Foto: Ralf Büchler
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Defrim Bytyci ist zwar erst 29 Jahr alt, aber schon ein „Oldie“ im Kader des Fußball-Bezirksligisten VfB Peine. Weil einige erfahren Spieler fehlen, läuft es beim VfB aber noch nicht so, wie erwartet. Bytyci hofft im Derby gegen Arminia Vechelde am Sonntag auf den ersten Sieg.

Dass der VfB Peine nach vier Spieltagen noch ohne Sieg ist und am Tabellenende der Fußball-Bezirksliga 2C dümpelt, hätte sich Mittelfeld-Akteur Defrim Bytyci vor der Saison nicht vorstellen können. „Ich habe uns eher unter den Top 3 erwartet“, gesteht er. Ursache für die Situation ist der Ausfall mehrerer Stammspieler mit Erfahrung. Bytyci hofft allerdings, dass seine Mannschaft am Sonntag ge-gen Arminia Vechelde endlich einen Erfolg feiern kann.

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VfB Peine – Arminia Vechelde (Sonntag, 15 Uhr). Mit 29 Jahren gehört Defrim Bytyci aktuell schon zu den Älteren im VfB-Kader. Abwehrturm Timo Otte (32) und Goalgetter Emrullah Kaya (34) fehlten bisher, und Letzterer wird auch Sonntag gegen Arminia Vechelde nicht spielen können. Besser sieht es allerdings bei Otte aus, der nach Oberschenkelproblemen diese Woche erstmals wieder das Training komplett mitgemacht hat. „Wenn nicht noch Beschwerden auftreten, wird er Sonntag im Kader sein“, kündigt Trainer Bünyamin Tosun an.

Dass die jungen VfB-Spieler von den Erfahrenen profitieren, ist klar. „Aber auch andersherum ist es der Fall“, sagt Defrim Bytyci. „Die Älteren profitieren von der Fitness und dem Schwung, den die jungen Spieler mitbringen, die aus der A-Jugend kommen.“

In der Vorbereitung habe er eine gute Mischung im Kader erlebt, die ihn optimistisch stimmte. Er hofft, dass die Kehrtwende schnell gelingt, zumal Spieler zurückkommen werden. „Kerrim Driesen zum Beispiel wird wohl bald wieder dabei sein.“

Gleichzeitig sieht er, dass sich die Mannschaft „immer mehr zusammenrauft“. Nach dem Training zum Beispiel sitzen alle noch zusammen. Nervosität sei angesichts der schlechten Tabellensituation nicht ausgebrochen.

Trainer Bünyamin Tosun sieht das größte Problem seines Teams im Umschaltspiel, wenn der Gegner mit langen Bällen operiert. „Die Situationen haben wir zuletzt extra trainiert. Diese Anfälligkeit müssen wir unbedingt abstellen.“ Und noch etwas würde er gern ändern: „Wir bauchen für ein Tor zu viele Chancen.“


Optimistisch ist er dennoch: „Wir waren in keinem der vier Punktspiele komplett unterlegen.“

Bytyci erwartet am Sonntag ein Spiel, in dem beide Mannschaften erstmal abwartend agieren. Die Vechelder seien schnell und hätten eine gute Fitness. Den Offensivfußball, den die jungen VfB-Spieler aus der A-Jugend gewohnt sind, könne die Mannschaft in der Herren-Bezirksliga nicht so spielen. „Wir müssen uns der Liga anpassen, um zu punkten. Da haben wir keine Wahl.“

Defrim Bytycis Bezirksliga-Tipps

Teutonia Groß Lafferde – Arminia Vöhrum 1:1. „Ich halte beide Mannschaften für gleich stark.“

Viktoria Woltwiesche – TSV Wendezelle 0:3. „Wendezelle wird gewinnen, weil die Mannschaft mehr Zug nach vorn hat und vor dem Tor konsequent ist.“

VfB Peine – Arminia Vechelde 1:0. „Wir gewinnen, weil wir es wollen und weil wir es müssen.“

Von Matthias Press