18. Februar 2022 / 20:02 Uhr

Deja-vu und Dreierpack: Wolfsburgs Kruse und seine besonderen Hoffenheim-Erinnerungen

Deja-vu und Dreierpack: Wolfsburgs Kruse und seine besonderen Hoffenheim-Erinnerungen

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Max Kruse und Hoffenheim: Gegen die TSG machte er sein erstes Bundesliga-Tor (l. für St. Pauli 2011) und seinen ersten Dreierpack (r. für den VfL Wolfsburg 2015).
Max Kruse und Hoffenheim: Gegen die TSG machte er sein erstes Bundesliga-Tor (l. für St. Pauli 2011) und seinen ersten Dreierpack (r. für den VfL Wolfsburg 2015). © Roland Hermstein / dpa
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Der VfL Wolfsburg hat am Samstag (15.30 Uhr) 1899 Hoffenheim zu Gast. Max Kruse, der Stürmer der Niedersachsen, verbindet mit diesem Gegner ganz besondere Erinnerungen...

Daheim gegen Hoffenheim, dann auswärts in Mönchengladbach: Das sind nicht nur die beiden nächsten Bundesliga-Aufgaben für den VfL Wolfsburg, das waren auch die letzten beiden Spiele von Max Kruse im Trikot von Union Berlin. Und die waren erfolgreich: Mitte Januar gewann der 33-Jährigen mit den Köpenickern 2:1 gegen die TSG, eine Woche später gab's dasselbe Ergebnis am Niederrhein.

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Nun gibt's das schnelle Doppel-Deja-Vu nach nur vier Wochen, los geht's am Samstag (15.30 Uhr) in der VW-Arena gegen Hoffenheim. Ein Gegner, zu dem Kruse ohnehin eine besondere Verbindung hat. Vor wenig mehr als elf Jahren erzielte der damals 22-Jährige sein allererstes Bundesliga-Tor für den FC St. Pauli im Spiel bei den Kraichgauern, die Vorarbeit lieferte Gerald Asamoah, die Partie endete 2:2. Insgesamt traf Kruse neunmal gegen Hoffenheim (für Pauli, Freiburg, Gladbach, Wolfsburg und Union, nur im Bremer Trikot ging er leer aus), gegen keinen anderen Bundesliga-Klub erzielte er so viele Treffer.

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Auch sein bestes Spiel für den VfL machte Kruse gegen Hoffenheim. Wenige Tage nach seinem wichtigsten Tor im DFB-Trikot, dem Siegtreffer zum 2:1 gegen Georgien (das die Quali für die EM 2016 sicherte), traf er endlich auch für Wolfsburg. 47 Sekunden waren am 17. Oktober 2015 gegen Hoffenheim gespielt, da war Kruse schon zur Stelle, am Ende hatte er beim 4:2-Sieg gleich dreimal getroffen, war auch am Treffer von Bas Dost beteiligt und bekam zum ersten Mal die WAZ-Note 1. Dass Hoffenheim sein Lieblingsgegner ist, war damals schon klar. Nach seinem Dreierpack sagte Kruse schmunzelnd: „Ich wusste, dass die mir liegen, deshalb habe ich die Tore gemacht...“

Sein erstes VfL-Tor nach der Wolfsburg-Rückkehr hat Kruse mittlerweile gemacht - per Elfmeter vor einer Woche in Frankfurt. Damit ist er nach Stefan Kuntz erst der zweite Spieler der Bundesliga-Geschichte, der für vier verschiedene Klubs (Gladbach, Bremen, Union, Wolfsburg) Strafstöße verwandelt hat.

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Nach Hoffenheim ist für den VfL vor Gladbach - und die Sache mit den Kruse-Erinnerungen hört nicht auf. Denn zwei Wochen nach seinem ersten Bundesliga-Tor 2011 machte er für St. Pauli sein zweites - beim 3:1-Sieg gegen die Borussia...

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