10. Februar 2019 / 19:19 Uhr

Déjà-Vu für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder: Nach 0:2 heißt es 3:2

Déjà-Vu für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder: Nach 0:2 heißt es 3:2

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
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Nur wenige Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Spanien hat der Regionalligist 1. FC Germania Egestorf/Langreder eine Vorbereitungspartie gegen den HSC Hannover mit 3:2 für sich entschieden. Trainer Paul Nieber war insbesondere mit dem Auftritt in der zweiten Hälfte zufrieden.

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Bilder vom Testspiel HSC Hannover gegen 1. FC Germania Egestorf/Langreder

HSC-Akteur Ferhat Bikmaz (links) im Duell mit Egestorfs Christoph Beismann. Zur Galerie
HSC-Akteur Ferhat Bikmaz (links) im Duell mit Egestorfs Christoph Beismann. ©
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Auf dem Kunstrasenplatz der Leibniz-Universität hat für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder das Einstudieren von Spielzügen auf dem Lehrplan gestanden, die in der Rückrunde der Regionalliga möglicht schnell zum gewünschten Abschluss, dem Klassenerhalt, führen sollen. Beim 3:2 (1:2)-Testspielerfolg gegen den Oberligisten HSC Hannover musste die Mannschaft von Trainer Paul Nieber aber wie schon in der ersten Vorbereitungspartie des Winters gegen den SV Rödinghausen einen 0:2-Rückstand aufholen.

Stieler erleidet Verletzung im Trainingslager

Das sechstägige Trainingslager in Salou im Nordosten Spaniens haben die Egestorfer bei guten Bedingungen intensiv genutzt. Lediglich die frühe Verletzung von Marvin Stieler (Schleimbeutelentzündung im Knie) sorgte bei seinem Coach für Sorgenfalten. „Das war für unsere Zeit in Spanien natürlich ärgerlich, bis zum ersten Punktspiel sollte Marvin aber wieder fit sein“, sagte Nieber.

Vorn zunächst zu umständlich

Im Test gegen den HSC, der als Zweiter der Oberliga Ansprüche auf den Regionalligaaufstieg stellt, ließen die Germanen in der Defensive nicht viel zu – dennoch stand es nach einer halben Stunde 0:2. Nach einem Freistoß der Hannoveraner stimmte die Zuteilung in der Abwehr der Deisterstädter nicht – Deniz Tayar sagte Danke (15. Minute). Björn Masur erhöhte für die Grün-Weißen (30.). „Vorn taten wir uns zunächst schwer, trafen die falschen Entscheidungen und agierten zu umständlich“, kritisierte Nieber, der die Zweikampfführung seiner Spieler jedoch lobte.

Kittel lobt den HSC

Kurz vor der Pause köpfte Torben Engelking einen Freistoß von Niklas Teichgräber zum Anschluss ein. Frank Kittel, Co-Trainer des HSC, hatte eine etwas andere erste Hälfte gesehen: "Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Wir haben mehr investiert und hatten eine sehr gute Spielanlage." Speziell nach dem Seitenwechsel spielte der Viertligist seine konditionellen Vorteile aus. Jos Homeier glich aus (55.), zehn Minuten später war es Sebastian Baar, der eine Vorarbeit von Neuzugang Tigrinho zum 3:2 veredelte. „In der Offensive war das im zweiten Durchgang so, wie ich mir das in etwa vorstelle“, sagte der Trainer.

Sie haben unsere individuellen Fehler eiskalt ausgenutzt

Der Gegner habe von hinten heraus gut gespielt und die Egestorfer gefordert. „Dennoch darf uns ein 0:2-Rückstand nicht passieren“, sagte Nieber. Für Kittel waren die Germanen nach der Pause griffiger uind aggressiver. "Sie haben unsere individuellen Fehler eiskalt ausgenutzt", sagte der Assistenzcoach des HSC.

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