24. März 2022 / 13:56 Uhr

DEL2-Playoffs: Eispiraten Crimmitschau scheiden aus

DEL2-Playoffs: Eispiraten Crimmitschau scheiden aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eispirat Kevin Lavellée und der Ravensburger Martin Hlozek kämpfen um den Puck.
Eispirat Kevin Lavellée und der Ravensburger Martin Hlozek kämpfen um den Puck. © Mario Jahn
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Es hat nicht gereicht: Für die Eispiraten Crimmitschau ist die Spielzeit 2021/22 mit der 1:4-Niederlage gegen die Ravensburg Towerstars unfreiwillig zu Ende gegangen. Die Westsachsen mussten sich den Baden-Württembergern auch im vierten Spiel des Playoff-Viertelfinales beugen.

Crimmitschau. Die Euphorie nach der besten Hauptrunde der Clubgeschichte war riesig. Die Vorfreude auf die erst vierte Playoff-Teilnahme der Eispiraten-Historie kannte keine Grenzen. Doch nun ist die Reise vorbei. Nach gerade einmal vier Spielen. Den Crimmitschauern widerfuhr ein Sweep der Ravensburger, die während des gesamten Viertelfinales keine Zweifel haben aufkommen lassen, wer den Sprung ins Halbfinale schafft. Die eigentlich schönste Jahreszeit aller Eishockey-Fans endet so ziemlich enttäuschend. Zu Buche steht eine Runde gegen einen schier überstarken Gegner, welche die Gesamtleistung der Saison 2021/22 mitnichten widerspiegelt.

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Auch im letzten Duell dieser Viertelfinalserie nahmen die Ravensburg Towerstars schnell das Heft des Handelns in die Hand und erzielten so nach nicht einmal zwei Minuten das 0:1 aus Sicht der Eispiraten. Josh MacDonald konnte Luka Gracnar überwinden und bereits früh im Spiel die Weichen stellen (2.). Die Crimmitschauer fanden darauf keine wirkliche Antwort, Ravensburg wusste die Angriffe der Gastgeber geschickt zu vereiteln und legte auf der Gegenseite nach. Martin Hlozek, in der vergangenen Saison noch Probespieler der Eispiraten, traf in der 14. Minute bereits zum 0:2.

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Unter frenetischen, nicht enden wollenden Fangesängen der gut 1600 Eispiraten-Anhänger, kamen die Crimmitschauer aber noch einmal zurück in diese Begegnung. André Schietzold reagierte am schnellsten und drückte den Puck, der von der Bande vor das Gehäuse von Jonas Langmann klatschte, geschickt zum 1:2-Anschluss über die Linie (25.). Es keimte noch einmal Hoffnung auf. Allerdings nur kurz. Lediglich eine Minute später schnürte Josh MacDonald nämlich seinen Doppelpack und überwand Luka Gracnar zum 1:3 (26.). Sam Herr fälschte nach gut 36 Minuten dann einen Schuss unhaltbar ab und erzielte somit bereits im zweiten Drittel den Endstand von 1:4.

Und die Reaktion der Eispiraten-Fans? Die war unglaublich. Über das komplette Schlussdrittel supporteten die Crimmitschauer lautstark und energisch, unabhängig vom Ergebnis und vom Ausgang dieser Serie. Den Fans war der Stolz auf die dennoch starke Saisonleistung anzumerken. Auch deshalb wurde das Team im Anschluss des letzten Saisonspiels gebührend gefeiert und verabschiedet – ein absoluter Gänsehautmoment, der die starke Verbindung am Eishockeystandort Crimmitschau einmal mehr perfekt widerspiegelte.

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