02. April 2022 / 08:52 Uhr

Dem Favoriten trotzen: BSG Chemie Leipzig kündigt heißes Duell gegen Jena an

Dem Favoriten trotzen: BSG Chemie Leipzig kündigt heißes Duell gegen Jena an

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
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Der Alfred-Kunze-Sportpark könnte endlich wieder voller werden. © Picture Point
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Chemie Leipzig ermpfängt die Paradies-Fußballer aus Jena. Etwa vor ausverkauftem Haus? Auch wenn der AKS einer Baustelle gleicht.

Leipzig. Leutzsch freut sich auf einen Festtag, denn am Sonntag um 13 Uhr empfängt die BSG Chemie den FC Carl Zeiss Jena zum Punktspiel. Erstmals seit zwei Jahren könnte der Alfred-Kunze-Sportpark wieder ausverkauft sein. Bis Freitag waren knapp 4200 Tickets verkauft.

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Mit Jena kommt einer der großen Enttäuschten nach Leipzig, haben doch die Thüringer lange an den Aufstieg in die 3. Liga geglaubt. Letztlich traten sie zu unkonstant auf, um ganz vorn zu stehen. Trotzdem belegt Jena Rang zwei mit acht Punkten Rückstand auf Spitzenreiter BFC. Natürlich wollen die Gäste ihre letzte Chance wahren, und das geht nur mit einem Sieg in Leutzsch.

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Der Kartenvorverkauf läuft wie geschmiert, obwohl der AKS wegen des Flutlichtbaus einer großen Baustelle gleicht, was am Freitag zu umfangreichen Begehungen und Abnahmen seitens der Ämter und der Polizei führte. „Die Baustellenabsicherungen wurden geprüft und für gut befunden, und das Spiel kann mit ein paar kleineren Einschränkungen stattfinden“, sagt Ronny Leitzke, Sicherheitsbeauftragter der BSG. Dazu gehören einige Wegeveränderungen am Norddamm sowie ein veränderter Zugangsbereich für die Gästefans.

Naturgemäß will Chemie es den Jenaern nicht leicht machen. Zudem haben die Grün-Weißen noch eine Rechnung offen – im Hinspiel lieferten sie ein grandioses Spiel und unterlagen nur durch einen Handelfmeter in der 92. Minute mit 2:3. „Wir wollen grundsätzlich immer gewinnen, aber wie Jena spielen kann, weiß man ja. Auch wir brauchen die Punkte, denn wir sind unserem Ziel sehr nahe“, sagt Chemie-Trainer Miro Jagatic mit Blick auf den Klassenerhalt. „Das Hinspiel wurmt uns aber schon noch, denn da hatten wir einen Punkt minimum verdient. Aber vorher die große Klappe zu haben, liegt mir nicht – wir werden alles geben, sind gut vorbereitet und dann schauen wir mal, dass der Bessere gewinnt“, so Jagatic.