07. April 2021 / 13:10 Uhr

Nach dem KSC: SV Sandhausen muss in Quarantäne - Einfluss auf Aufstiegskampf

Nach dem KSC: SV Sandhausen muss in Quarantäne - Einfluss auf Aufstiegskampf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Müssen in Quarantäne: Die Spieler des SV Sandhausen.
Müssen in Quarantäne: Die Spieler des SV Sandhausen. © lex Grimm/Getty Images
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Die nächsten Corona-Befunde in der 2. Bundesliga - die nächste Mannschaft in Quarantäne. Nach dem Karlsruher SC muss sich nun auch der stark abstiegsbedrohte SV Sandhausen in den kommenden 14 Tagen isolieren.

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Nach dem Karlsruher SC muss nun auch der nächste Zweitligist in Quarantäne. Diesmal betroffen: Der abstiegsbedrohte SV Sandhausen. Der Tabellen-17. der 2. Bundesliga teilte am Mittwoch mit, dass sich die Mannschaft nach zwei weiteren positiven Corona-Fällen auf Anweisung des Gesundheitsamts Rhein-Neckar 14 Tage isolieren muss. Nach Ivan Paurevic und Denis Linsmayer, die wegen positiver Corona-Tests bereits die Partie gegen die Würzburger Kickers (1:0) am Sonntag verpasst hatten, erhöhte sich die Zahl der positiv getesteten Spieler am Dienstag auf vier. Der 2. Bundesliga droht im Saisonendspurt damit immer mehr ein Termin-Engpass.

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"Wir standen und stehen im engen Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der DFL. Um eine weitere Ausbreitung der Infektion innerhalb der Mannschaft konsequent zu verhindern, wurde in diesem Fall eine Quarantäne vom Gesundheitsamt Rhein-Neckar angeordnet", erläuterte Geschäftsführer Volker Piegsa auf der Vereins-Website. "Jetzt gilt es diese Situation anzunehmen und das Beste daraus zu machen."

Sandhausens sportlicher Leiter Mikayil Kabaca sieht den Schritt als eine logische Konsequenz. "Natürlich steht die Gesundheit der Spieler nach wie vor an erster Stelle. Insofern sind wir froh, dass wir durch die Früherkennung, aufgrund der regelmäßigen Testung im Rahmen des Hygienekonzeptes, die geeigneten Maßnahmen ergreifen konnten", erklärte er und fügte an: "Rein sportlich gesehen hätten wir nach dem Heimsieg gegen Würzburg, der uns Rückenwind und Selbstvertrauen im Abstiegskampf gegeben hat, natürlich gerne direkt weitergespielt."

Sandhausen befindet sich als Tabellen-17. einen Punkt hinter Relegationsplatz 16 mitten im Abstiegskampf. Die von Gerhard Kleppinger und Ex-Profi Stefan Kulovits interimsweise betreute Mannschaft muss beginnend mit dem vergangenen Sonntag bis zum 18. April in Isolation. Einen Antrag auf Absetzung der entsprechenden Liga-Partien habe der Klub bei der DFL bereits eingereicht. Betroffen sind die Spiele bei Greuther Fürth am 9. April sowie eine Woche später gegen den HSV - die Sandhausen-Quarantäne beeinflusst also den Kampf um den Bundesliga-Aufstieg direkt.