05. Januar 2019 / 23:42 Uhr

Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier: Transfers geplatzt – deshalb spielt er nun beim SV Sandhausen

Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier: Transfers geplatzt – deshalb spielt er nun beim SV Sandhausen

Redaktion Sportbuzzer
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Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier (Mitte) spielt ab sofort beim SV Sandhausen. Der 29-Jährige hat nun erklärt, wie es dazu kommen konnte.
Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier (Mitte) spielt ab sofort beim SV Sandhausen. Der 29-Jährige hat nun erklärt, wie es dazu kommen konnte. © dpa
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Nach einem halben Jahr ohne Verein spielt der 29-Jährige wieder bei einer Profi-Mannschaft. Der Ex-HSV-Spieler soll dem SV Sandhausen im Kampf um den Klassenerhalt helfen. Im Interview mit der „Hamburger Morgenpost“ verrät er nun, dass zuvor mehrere Transfers geplatzt seien.

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Es ist eine der Geschichten des Wintertransferfensters in Deutschland: Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier kehrt nach einem halben Jahr ohne Vereinszugehörigkeit in den Profifußball zurück – und zwar beim SV Sandhausen. Er unterschrieb dort einen Vertrag bis zum Jahr 2020. Und ausgerechnet das erste Spiel mit dem neuen Klub bestreitet Diekmeier am 30. Januar im Volksparkstadion gegen den Hamburger SV. Dort, wo der Rechtsverteidiger acht Jahre gespielt hatte. Im Interview mit der Hamburger Morgenpost verrät der 29-Jährige nun, dass Sandhausen nicht seine erste Wahl war – Diekmeier wollte bereits im Sommer wechseln, und zwar nach Spanien.

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Dennis Diekmeier: Transfer zu Spanien-Klub CD Leganes geplatzt

Kleiner Rückblick: Nach 184 Spielen für den Hamburger SV verabschiedete sich Diekmeier im Sommer nach dem Abstieg des HSV in die Vereinslosigkeit. Er verlängerte seinen HSV-Kontrakt nicht, obwohl ihm ein Angebot auf einen neuen Zweijahresvertrag vorgelegen haben soll. Diekmeier wollte nach Spanien, wie er nun im Interview verrät. Mit Erstligist CD Leganés soll bereits alles klar gewesen sein. „Es passte alles. Dort zu spielen und in einer so tollen Metropole wie Madrid leben zu können war sehr reizvoll“, so Diekmeier.

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Doch der bereits ausgehandelte Deal platzte – weil der Ex-HSV-Profi kein Spanisch spricht. Kurz vor Vertragsunterzeichnung gab es beim spanischen Klub einen Trainerwechsel, und der neue Coach Mauricio Pellegrino habe auf einen Spieler bestanden, der die Sprache spricht, so Diekmeier. „Ich hatte voll auf die Karte Leganés gesetzt. Während der Verhandlungen habe ich extra alles andere abgeblockt.“ So habe er auch Anfragen aus der Bundesliga und von einem Champions-League-Klub aus Frankreich ignoriert und später einem großen Klub aus Istanbul und einem USA-Verein schließlich abgesagt, weil es nicht passte. „Ich wollte unbedingt im Laufe der Sommertransferperiode einen Klub finden. Als das nicht klappte, fiel ich erst mal in ein Loch“, so Diekmeier traurig.

Diekmeier brennt auf neue Aufgabe in Sandhausen: „Ich will endlich wieder kicken“

Schließlich musste Diekmeier nun bis zum Wintertransferfenster warten – und unterschrieb in Sandhausen. „Ich will das. Unbedingt. Ich will endlich wieder kicken. Und ich habe ein positives Gefühl“, sagt er nun über seinen neuen Klub. Schon bei seiner Vorstellung brannte der ehemalige Hamburger für seine neue Aufgabe: „Ich möchte mich jetzt so schnell wie möglich ins Team integrieren und dem SVS mit meiner Erfahrung im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga helfen.“ Seine Mission beginnt er beim HSV.

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