26. April 2019 / 09:51 Uhr

Der Büdelsdorfer TSV nimmt den Druck an

Der Büdelsdorfer TSV nimmt den Druck an

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Niels Schröder (li.) kehrt in dem richtungsweisenden Spiel gegen Stjernen Flensborg in die Büdelsdorfer Abwehrreihe zurück, Alexander Ermeling (BTSV/Mitte), rechts der Jevenstedter Jan-Mattes Szalies.
Niels Schröder (li.) kehrt in dem richtungsweisenden Spiel gegen Stjernen Flensborg in die Büdelsdorfer Abwehrreihe zurück, Alexander Ermeling (BTSV/Mitte), rechts der Jevenstedter Jan-Mattes Szalies. © Reinhard Gusner
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Der Countdown hat begonnen und nimmt am Wochenende so richtig Fahrt auf. In der Fußball-Landesliga Schleswig steht der 26. Spieltag an, noch fünf Partien bis zum Saisonende. Können sich die Mannschaften aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde in den Top-Regionen der Liga festbeißen? Gelingt den Teams aus dem Tabellenkeller der Klassenerhalt? Die nächsten Wochen werden die Antworten liefern.

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Abstiegskampf pur im Eiderstadion: Es steht viel auf dem Spiel, wenn am Sonnabend (14 Uhr) der Büdelsdorfer TSV die Gäste vom IF Stjernen Flensborg empfängt. Der BTSV steht mit 31 Punkten auf Rang zwölf. Flensborg liegt dagegen mit nur zwei Zählern weniger knapp dahinter auf dem Relegationsplatz. „Es ist eines von fünf Schlüsselspielen“, erklärt Rolf Bannas, Büdelsdorfs Fußballchef, und ergänzt: „Es kann aber bereits eine vorentscheidende Partie werden. Mit einem Sieg wären wir fünf Punkte weg. Das ist bei so wenigen ausstehenden Spielen schon eine Menge“, rechnet Bannas vor, der sich für das Abstiegsduell dank des wiedergenesenen Niels Schröder vor allem in der Defensive gut gewappnet sieht. „Unsere letzten Auftritte gegen Reher/Puls und den TuS Jevenstedt haben gezeigt, dass wir mit dem Druck im Abstiegskampf umgehen können“, betont der BTSV-Obmann. Einstellung, Moral und Leidenschaft stimmten bei den Blau-Weißen zuletzt. Doch Zähler müssen her.

Ganz anders ist die Situation beim Osterrönfelder TSV. Die Mannschaft von der südlichen Seite des Nord-Ostsee-Kanals steht mit 36 Punkten passabel da. Zudem ist der OTSV im Kalenderjahr 2019 noch immer ohne Niederlage. Trotzdem kam dem Landesligisten die Osterpause sehr gelegen, um nach anstrengenden Wochen Kraft für den Endspurt zu tanken. „Jetzt wollen wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, erklärt OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. OTSV ist am Sonnabend (16 Uhr) beim BSC Brunsbüttel gefordert. „Es wird ein Duell auf Augenhöhe. Für uns ist wichtig, dass wir uns kontinuierlich von unten absetzen“, betont Fuhrmann, der den Abstand zu den Abstiegsrängen nicht aus den Augen lässt.

Rohwedder: „Bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel haben sie uns dominiert."

Aufsteiger TuS Jevenstedt hat sich nach 24 Partien an der Tabellenspitze etabliert. „Mehr geht nicht“, freut sich TuS-Trainer Michael Rohwedder. Sollte der Verein am Ende gar noch auf den Relegationsplatz springen, will der TuS allerdings nicht aufsteigen. Dafür sei man nicht breit genug aufgestellt. Zudem zählt Jevenstedt zu den Vereinen der Liga, die den Spielern kein Gehalt oder Punktprämien zahlen. „Wir können im Saisonendspurt frei aufspielen. Wir haben keinen Druck. Wenn überhaupt, dann ist es ausschließlich positiver Druck“, erklärt Rohwedder, der in den letzten Spielen seiner sechsjährigen Trainertätigkeit das bestmögliche Resultat herausholen will. Die nächste Station in Rohwedders Abschiedstour steht beim TSV Altenholz. Dort gastiert der TuS als zweitbeste Auswärtsmannschaft am Sonnabend (14 Uhr) beim viertbesten Heimteam der Staffel. „Bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel haben sie uns dominiert. Sie sind spielerisch sehr stark und gehören nicht in den Tabellenkeller“, warnt der TuS-Coach.

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