28. September 2019 / 13:49 Uhr

Der Countdown läuft: Letzte Tipps vorm Halbmarathon am 13. Oktober

Der Countdown läuft: Letzte Tipps vorm Halbmarathon am 13. Oktober

Regina Katzer
Leipziger Volkszeitung
Die LVZ-Aktion Lauf gehts! mit Andre Böhmer , Marketa Kourimska , Wolfgang Grandjean und Jörg Mathe (v.l.) in der LVZ-Kuppel
Die LVZ-Aktion "Lauf gehts!" mit Andre Böhmer , Marketa Kourimska , Wolfgang Grandjean und Jörg Mathe (v.l.) in der LVZ-Kuppel © Andre Kempner
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Lauf-geht's!-Erfinder Wolfgang Grandjean sorgte am Donnerstagabend in der LVZ-Kuppel für einen heiteren Abend und hat für die Teilnehmer noch ein paar Hinweise parat. 

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Leipzig. Lauf-Experte Wolfgang Grandjean hatte nach seinem 90-minütigen unterhaltsamen Vortrag am vergangenen Donnerstagabend in der LVZ-Kuppel nur noch einen Wunsch an alle „Lauf-geht's!“-Teilnehmer: „Lass das Laufgefühl nach dem Halbmarathon nicht sterben!“ Am 13. Oktober werden circa 200 Hobbyläufer aus Leipzig, Wurzen und Bad Düben an den Start gehen: „Nach sechs Monaten Vorbereitung kommt jetzt das große Abenteuer“, so LVZ-Vize-Chefredakteur André Böhmer. Nicht die Zeit sei entscheidend, sondern allein der olympische Gedanke zählt.

Alles ist für den großen Tag vorbeitetet – das bestätigten Headcoach Jörg Matthé, der sich auch für die Unterstützung der Orthopäden vom MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben bedankte, und Marathon-Orga-Chef Ronny Winkler, der mit knapp 300 Helfern das Läuferspektakel bestreiten wird.

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In den verbleibenden zwei Wochen geht es um das sogenannte „Tapering“, eine Art Reduktion, wie Lauf-geht's-Erfinder Wolfgang Grandjean betonte. „Der Körper muss jetzt regenerieren und sollte nicht mehr ausgepowert werden.“ Also ruhig mal die Füße hochlegen, die Kohlehydratspeicher auffüllen und viel Eiweiß zu sich nehmen. Gute Ernährungstipps gab der begeisterte Hobbykoch Grandjean, der einen „Magen wie ein Pferd“ hat, auch fürs Frühstück vorm 21-Kilometer-Lauf am 13. Oktober: Er rät zum Dinkelbrötchen mit Gewürzquark und 30 Minuten vorm Start noch eine Banane, die vor möglichen Krämpfen schützt. Und Achtung vor Kilometer 17/18 – da schaltet sich der Kopf ein und entscheidet den Ausgang des Wettkampfes! Vom „Mann mit dem Hammer“ nicht verwirren lassen und an die schönen Momente nach dem Zieleinlauf denken. Die Belohnung hinterher muss keiner scheuen – nach dem harten Training in den letzten sechs Monaten warten leckeres Eis, gekühlter Gerstensaft und zwei Wochen Nichtstun auf die Teilnehmer.

Auch Dieter Michaelis aus der Walking-Gruppe, die bei der zweiten Auflage der LVZ-Gesundheitsaktion erstmalig am Start war, freut sich schon heute auf den Sonntagabend nach dem Halbmarathon: „Meine Frau Franka plant eine Riesenpastaparty“, erzählte der 62-Jährige im Beisein seiner Laufkameraden Matthias und Uta Sänger sowie Horst Spengler. Kennengelernt haben sich die Freunde im April diesen Jahres, als sich die Läufer und Walker jeden Dienstag im Clara-Zetkin-Park zum Training trafen. Sie schwärmen vom neuen Körper- und Selbstwertgefühl, das ihnen durch die unzähligen Bewegungseinheiten in der frischen gegeben wurde. Am 13. Oktober wollen alle möglichst unter drei Stunden bleiben: „Ankommen ist aber das Wichtigste“, sind sich die Walker einig. Und dass es danach weitergeht, ist auch keine Frage. Das Ehepaar Sänger fährt erst einmal in den Urlaub auf die ostfriesische Insel Langeoog, wo sie sich ohne Auto regenerieren wollen. Alle anderen Laufenthusiasten treffen sich schon zwei Tage nach dem großen Tag mit ihrem Headcoach Jörg Matthé in der „Rennbahn Gastronomie“, weil es auch in den Wintermonaten „Runter vom Sofa, rein in die Laufschuhe“ heißt.

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