14. Januar 2020 / 10:45 Uhr

Der Dobersdorfer SV hofft auf die große Aufholjagd

Der Dobersdorfer SV hofft auf die große Aufholjagd

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Mit großem Einsatz wie in dieser Szene von Marcel Gonda (li.) im Duell mit dem Schönkirchener Yasin Yarisli wollen die Dobersdorfer in der Rückrunde zu Werke gehen. Und etwas mehr Glück im Torabschluss darf es auch gern sein.
Mit großem Einsatz wie in dieser Szene von Marcel Gonda (li.) im Duell mit dem Schönkirchener Yasin Yarisli wollen die Dobersdorfer in der Rückrunde zu Werke gehen. Und etwas mehr Glück im Torabschluss darf es auch gern sein. © Karsten Freese
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Am liebsten würde der Doberdorfer SV die Saison der Fußball-Verbandsliga Ost wohl noch einmal von Neuem starten. Dann wären den Schützlingen von Trainer Thomas Matthies vielleicht die zahlreichen knappen Niederlagen zu Saisonbeginn erspart geblieben.

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Vielleicht hätte der DSV mehr Punkte, wenn mit Dennis Bock (Kreuzbandriss), Marcel Gonda (Muskelfaserriss), Alexander Klaus (doppelter Bänderriss), Danny Heese (Achillessehnenriss), Yannick Schnoor (Muskelfaserriss) und Jirka Wentorp (Kreuzbandanriss) nicht zahlreiche Spieler ausgefallen wären. Ohnehin waren die personellen Alternativen überschaubar, schließlich befand sich auch noch der eine oder andere Spieler im Urlaub.

Die Realität ist jedoch ernüchternd, denn der DSV rangiert auf dem letzten Tabellenplatz, kassierte mit 61 Gegentoren die meisten der Liga, und konnte bis dato nur das Heimspiel gegen den 1. FC Schinkel (7:1) gewinnen. Eine fürwahr miserable Bilanz, doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich der DSV längst nicht so desolat präsentiert hat, wie es die nackten Zahlen vermuten lassen. Fakt ist, dass die Matthies-Elf auch nicht gerade vom Glück verfolgt war. Beim Wiker SV (2:2) kassierten die Dobersdorfer den Ausgleich erst in der Nachspielzeit, und beim Heimspiel gegen die FSG Saxonia (2:2) vergab der DSV unmittelbar vor dem Abpfiff einen Strafstoß.

Kaum Punkte trotz solider Torquote

Respektabel sind jedenfalls die 33 erzielten Treffer. Eine vergleichbare Ausbeute haben der TSV Flintbek, der Wiker SV und die Probsteier SG, die sich allesamt in der oberen Tabellenhälfte befinden und ihre Torerfolge im Gegensatz zum DSV deutlich effizienter in Punkte umwandeln konnten. Diese Effizienz wird der DSV nach der Winterpause brauchen, wenn der Abstieg nicht frühzeitig beschlossene Sache werden soll.

Noch sind die Dobersdorfer als einziges Team der Liga ohne Auswärtssieg. An dieser Statistik wird sich grundlegend etwas ändern müssen, denn das Schlusslicht hat nur noch fünf Heimspiele, muss aber noch neunmal auf fremdem Geläuf antreten. Im Februar startet der DSV mit drei Heimspielen am Stück. „Da müssen wir den Grundstein für die Aufholjagd legen“, fordert Matthies, der nach wie vor felsenfest davon überzeugt ist, dass sein Team die Wende schaffen wird: „Wir werden uns definitiv nicht aufgeben und alles in die Waagschale werfen.“

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