07. September 2018 / 08:02 Uhr

Der Eckernförder SV will seine Negativserie gegen den Gettorfer SC beenden

Der Eckernförder SV will seine Negativserie gegen den Gettorfer SC beenden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eckernförde am Boden, Gettorf obenauf – so sieht es in den Derbys seit nun knapp vier Jahren zumeist aus. Der ESV will heute Abend den Schalter umlegen, wenn der GSC auf Yannick Wolf (Nr. 17) verzichten muss.
Eckernförde am Boden, Gettorf obenauf – so sieht es in den Derbys seit nun knapp vier Jahren zumeist aus. Der ESV will heute Abend den Schalter umlegen, wenn der GSC auf Yannick Wolf (Nr. 17) verzichten muss. © Karsten Freese
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Für die Fußballfreunde der Region ist es ein Knüller mit Derbycharakter, wenn es heute Abend (18 Uhr) auf dem Bystedtredder zum Aufeinandertreffen zwischen Gastgeber Eckernförder SV und dem Gettorfer SC kommt. Nicht minder spannend dürfte es beim Auswärtsspiel des TSV Altenholz im Eiderstadion gegen den Büdelsdorfer TSV zugehen.

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​Eckernförder SV – Gettorfer SC (Heute, 18 Uhr)

Seit dem 18. Oktober 2014 warten die Eckernförder auf einen Sieg gegen die Gäste. Damals gewann der ESV in Gettorf durch ein spätes Tor von Franz-Philip Tuchen (70.) mit 1:0, danach ging man mit zwei Unentschieden und fünf Niederlagen vom Platz. In den letzten vier Spielen gelang den Eckernfördern nicht mal ein einziges Tor. Wie auch in der vergangenen Saison, als beide Spiele mit 0:5 in den Sand gesetzt wurden.„Man merkt auch außerhalb des Teams im Umfeld die Anspannung auf dieses Duell“, sagt ESV-Coach Maik Haberlag, der hofft, die Negativbilanz verbessern zu können – getreu der Devise, dass jede Serie einmal zu Ende geht. „Eine Prognose ist natürlich schwer“, sagt er und rechnet mit einem „50:50-Spiel, bei dem die Tagesform entscheidend sein kann“. Personell hat sich bei ihm die Situation entspannt: „Es sind viele nachgerutscht, ich habe richtig viele Spieler da und kann fast aus dem Vollen schöpfen“, erklärt der Coach. Ihm fehlen nur Max Gülzner (angeschlagen) und Lukas Witte, der privat verhindert ist.

Auch beim Gettorfer SC fallen zwei Akteure aus. Yannick Wolf (sechs Wochen ortsabwesend bei der Bundeswehr) und Sebastian Möhl (Urlaub) kann GSC-Coach Christian Schössler nicht in seine Planungen mit einbeziehen. „Natürlich ist der Ausfall von Yannick ein Qualitätsverlust, den wir im Kollektiv auffangen müssen“, sagt Schössler. Die beiden letztjährigen hohen Siege sind für ihn nur noch Statistik ohne aktuelle Aussagekraft: „Der ESV hat einen neuen Trainer, eine junge talentierte Mannschaft und bestimmt einen Plan gegen uns“, meint der Gettorfer Chefcoach, der gespannt ist, welche der Taktiken dieses Derbys am Ende aufgegangen sein wird. Aus seinen Erwartungen macht Schössler kein Geheimnis: „Wir wollen drei Punkte für die Tabelle holen“, gibt er seiner Mannschaft mit auf den Weg

​Büdelsdorfer TSV – TSV Altenholz (Sbd., 14 Uhr)

„Noch ist alles eng beisammen. Doch langsam kommen die Spiele, in denen sich entscheidet, in welche Richtung es für einen geht. Um uns im oberen Bereich anzusiedeln, wollen wir drei Punkte beim BTSV holen,“, erklärt der Altenholzer Trainer Kristian Hamm, der die Schlussspurt-Euphorie vom 2:1-Last-Minute-Sieg gegen Friedrichsberg nach Büdelsdorf transportieren will. Dort wartet nach Hamms Meinung ein „spielstarker, junger Gegner“. Die Altenholzer müssen am Sonnabend auf Julian Langnau (Urlaub) und Tim Netzel (Grippe) verzichten. Dafür kehrt Sturm-Ass Pierre Didier Webessie nach abgesessener Rotsperre in den Kader zurück. „Wenn wir eine gewisse Leichtigkeit verspüren wollen, müssen wir uns das erarbeiten. Mit Erfolgen im Rücken gelingt das schneller“, weiß Hamm, der sich auf den Platz in Büdelsdorf freut: „Er ähnelt unserem. Es kommt dann ein bisschen Heimspielgefühl auf.“ Vielleicht klappt es so mit dem ersten Auswärtsdreier für die Altenholzer.

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