16. April 2019 / 11:40 Uhr

Der Eckernförder SV will unter die Top Fünf

Der Eckernförder SV will unter die Top Fünf

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Die Mannschaft des Eckernförder SV hat den fünften Tabellenplatz im Visier.
Die Mannschaft des Eckernförder SV hat den fünften Tabellenplatz im Visier. © Jürgen Griese
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Schluss mit Verhinderungszielen, her mit Erreichungszielen. Nach dem verdienten 5:2-Auswärtssieg in der Fußball-Landesliga Schleswig beim VfR Horst setzt sich der Eckernförder SV neue Ziele.

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Mit nun 38 Punkten nach 23 Partien und noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand haben die Schwarz-Weißen den Abstiegskampf abgehakt. Doch damit nicht genug: Auch mit dem derzeitigen sechsten Tabellenplatz gibt sich das Team von Trainer Maik Haberlag nicht zufrieden. „Wir wollen diesen Platz nicht nur halten, wir wollen die Top Fünf angreifen“, sagt der ESV-Coach selbstbewusst. Diesen Mut hat sich seine Mannschaft nach der langen Winterpause hart erarbeitet. Nach dem eher wackligen Beginn mit einem Unentschieden vor heimischem Publikum gegen Brunsbüttel und der Auswärtsniederlage gegen Flensborg haben sich die Eckernförder gefestigt. „Wir scheinen die Durststrecke überwunden zu haben“, erklärt Haberlag nach zwei Siegen in Folge.

Das Ziel einer Top-Fünf-Platzierung ist zwar ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Denn in den kommenden zwei Nachholspielen am Osterwochenende trifft der ESV auf zwei Mannschaften aus eben jener Tabellenregion: TSV Nordmark Satrup und FC Reher/Puls. Zwei Teams, die die Schwarz-Weißen schlagen müssen, wenn sie oben dran bleiben wollen. Der Zeitpunkt kommt der Haberlag-Elf zudem nicht ungelegen. „Wir kommen genau in die Phase, in der wir gegen diese Mannschaften etwas holen können“, betont der ESV-Coach und ergänzt: „Anfang 2019 war das dagegen noch nicht der Fall.“

Während es punkte- und ergebnistechnisch wieder läuft, nervt Haberlag eine ganz andere Statistik: die Fairnesstabelle, auf die der ESV-Trainer großen Wert legt. Dass sein Team dort nur auf dem siebten Rang liegt, stößt ihm bitter auf. „Wir sind eine der fairsten Mannschaften der Liga, aber man sieht es nicht“, ärgert sich der 32-Jährige. Die Bilanz: 43 Gelbe Karten, zweimal Gelb-Rot und eine Rote Karte. Vor allem für die Platzverweise findet Haberlag deutliche Worte und verzichtet bewusst auf eine harmlosere Formulierung: „Wir stehen nicht ganz oben, weil wir manchmal einfach dumm sind.“ So schmeckt dem ESV-Trainer auch Ole Altendorfs Rote Karte aus dem Horst-Spiel und die damit verbundene Sperre für die kommende Partie nicht. Denn der Angreifer befand sich mit seinen zehn Saisontoren im Aufwind.

Klickt euch durch die Galerie zur Landesliga-Partie zwischen dem Gettorfer SC und der Husumer SV:

Rutschpartie: Sowohl Gettorfs Yannick Wolf (re.) als auch Kevin Knitel (li.) kommt im Kampf um den Ball die Bodenhaftung abhanden. Zur Galerie
Rutschpartie: Sowohl Gettorfs Yannick Wolf (re.) als auch Kevin Knitel (li.) kommt im Kampf um den Ball die Bodenhaftung abhanden. © Bobzin/Koberg (SPEEDphotos)
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Seit Oktober 2018 befand sich auch der Gettorfer SC im Aufwind. Aber alles hat mal ein Ende, auch die beeindruckende Ungeschlagen-Serie der Rot-Weißen. Diese fand bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Husumer SV ihr Ende. Aber alles halb so wild. „Dann bauen wir halt eine neue Serie auf“, erklärt GSC-Trainer Christian Schössler, dessen Team vor allem in der zweiten Halbzeit gegen den unangefochtenen Tabellenführer gut dagegen hielt. „Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Da hatte ich mir mehr gewünscht“, so Schössler.

Die Kabinenansprache in der Pause fiel deshalb deutlich aus und zeigte Wirkung. In den zweiten 45 Minuten übernahmen die Rot-Weißen das Spielgeschehen, während sich die HSV aufs Kontern beschränkte. „Gegen solch einen Gegner musst du an die Grenzen gehen, das haben wir in der zweiten Halbzeit umgesetzt“, lobte Schössler, der jedoch nur wenig herausgespielte Torchancen zu sehen bekam. So reichte es am Ende nicht, die Ungeschlagen-Serie auch gegen den Ligaprimus fortzusetzen.

Landesliga Schleswig: Gettorfer SC - Husumer SV
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Klickt euch durch die Top-Elf der Hinrunde in der Landesliga Schleswig 2018/19:

Tor: Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg). Zur Galerie
Tor: Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg). ©
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