14. August 2018 / 10:19 Uhr

Der englische Markt wird für Hannover 96 wieder spannend

Der englische Markt wird für Hannover 96 wieder spannend

Tobias Manzke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Papy Djilobodji steht noch beim AFC Sunderland unter Vertrag, der in die dritte englische Liga abgestiegen ist.
Papy Djilobodji steht noch beim AFC Sunderland unter Vertrag, der in die dritte englische Liga abgestiegen ist. © Getty Images
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Papy Djilobodji könnte bald schon zu Hannover 96 wechseln. 96-Präsident Martin Kind sagte allerdings nach der Verpflichtung von Kevin Wimmer, dass keine weiteren Spieler aus England kommen sollten. Doch nun schaut 96-Manager Horst Heldt wieder auf die Insel.

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Hannover 96 hat Papy Djilobodji auf die Wunschliste geschrieben. Der Abwehrspieler des englischen Drittligisten AFC Sunderland soll einen Marktwert von rund fünf Millionen Euro haben. Noch ein Spieler von der Insel für 96? Das sollte nach der Wimmer-Verpflichtung eigentlich kein Thema mehr bei 96 sein. Grund: Die England-Profis sind für Hannover schlicht und einfach zu teuer, was Gehalt und Ablöse betrifft. „Ich würde empfehlen, künftig eher auf anderen Märkten aktiv zu sein“, sagte Boss Martin Kind damals. Wimmer hat 96 in Stoke nur loseisen können, weil der Österreicher Gehaltseinbußen in Kauf nahm. Für einen Kauf im nächsten Sommer müsste Hannover zwölf Millionen Euro auf den Tisch legen.

Das sind die Neuzugänge von Hannover 96 aus England seit 2000:

<b>Kevin Wimmer:</b> Im Sommer 2018 für 1,5 Millionen Euro Leihgebühr von Stoke City. Zur Galerie
Kevin Wimmer: Im Sommer 2018 für 1,5 Millionen Euro Leihgebühr von Stoke City. ©
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​England-Transfers möglich

Aber: Der englische Markt ist plötzlich auch für 96 wieder spannend. Die Clubs von der Insel können nicht mehr einkaufen, müssen ihre aufgeblähten Kader aber entrümpeln. Und da könnte auch für einen nicht ganz so finanzstarken Verein wie 96 ein Spieler abfallen. Wie Djilobodji.