12. September 2021 / 21:12 Uhr

Der FC Kilia Kiel unterliegt dem TSB Flensburg im Landespokal

Der FC Kilia Kiel unterliegt dem TSB Flensburg im Landespokal

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Benjamin Petrick (re.) im Laufduell mit Timo Carstens.
Benjamin Petrick (re.) im Laufduell mit Timo Carstens. © Sönke Ehlers
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Endstation für den FC Kilia Kiel im Viertelfinale des SHFV-Pokals. Der Fußball-Landesligist musste sich im Duell mit dem Oberligisten TSB Flensburg mit 1:2 geschlagen geben. „Normalerweise mache ich mir während eines Spiels Notizen, wenn mir verbesserungswürdige Dinge auffallen, doch diesmal blieb mein Block leer“, erklärte Kilias enttäuschter Trainer Nicola Soranno. 

Auf ihre Kosten gekommen sein dürften jedoch die knapp 200 Zuschauer, die Zeuge einer rassigen und leidenschaftlich geführten Partie wurden. Zweikämpfe standen im Vordergrund und regelmäßige Unterbrechungen waren die Folge. Schiedsrichter Steffen Brandt stand permanent im Mittelpunkt und musste insgesamt 13 Mal den gelben Karton zücken.

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Impressionen von der Partie zwischen dem FC Kilia Kiel und dem TSB Flensburg im Viertelfinale des Landespokals

Jan Matti Seidel (FC Kilia Kiel) erhält die gelbe Karte für ein Foul an Sönke Otto Meyer (TSB Flensburg). Zur Galerie
Jan Matti Seidel (FC Kilia Kiel) erhält die gelbe Karte für ein Foul an Sönke Otto Meyer (TSB Flensburg). ©

Fußballerisch begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, wobei Kilia im Gegensatz zum Kontrahenten zumindest in Tornähe kam. Den Abschlüssen von Serhat Yazgan (13./19./29), Yannick Jakubowski (14.) und Lars Horstinger (24.) fehlte jedoch die Präzision. Flensburg kam erst nach 35 Minuten erstmalig vor das Tor der Kilianer: Marc Koschenz zog einfach mal ab – und abgefälscht schlug das Leder ein. Doch es kam noch schlimmer. Drei Minuten später konnten die Kilianer eine Ecke nicht resolut klären, so dass Hendrik Fleige per Fallrückzieher traf.

In Halbzeit zwei blieb es ruppig und umkämpft. Kilia mühte sich um den Anschlusstreffer, doch dieser gelang erst nach einer guten Stunde, als Julius Alt einen schnell vorgetragenen Angriff vollendete. Die beste Chance, um auf 2:2 zu stellen, vergab der überaus agile Luca Aouci (77.).