02. April 2019 / 11:30 Uhr

Der FC Schunter steht vor dem Aus

Der FC Schunter steht vor dem Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Bald Vergangenheit? Der FC Schunter (am Ball) steht vor dem Aus. © Britta Schulze
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Sowohl in der Bezirksliga als auch in der Kreisliga kämpfen die beiden Fußball-Herrenmannschaften gegen den Abstieg, doch das – so komisch das klingen mag – ist im Moment das geringste Problem beim FC Schunter.

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Der Fußballclub, der erst 2014 durch den Zusammenschluss der damals kränkelnden Fußballabteilungen des VfL Lehre, des SV Brunsrode und des SV Flechtorf gegründet wurde, steht kurz vor dem Aus. Seit der kürzlich erfolgten Mitgliederversammlung steht der Verein für die kommende Saison ohne Vorstand da. Hintergrund sind unterschiedliche finanzielle Vorstellungen zwischen dem bisherigen FC-Vorstand und den drei Kooperationsvereinen.

„Wir bedauern diese Entwicklung ausdrücklich, sehen unter den derzeitigen Voraussetzungen aber keine Perspektive für eine Fortsetzung der Vereinsarbeit“, sagt der geschäftsführende Vorstand des FC Schunter, Detlef Gerhardt, im Gespräch mit dem SPORTBUZZER.

Vorstandsmitglieder lehnen eine Weiterarbeit nach der Saison ab

Die 2014 für fünf Jahre getroffene Kooperationsvereinbarung sei vom VfL Lehre, vom SV Brunsrode und vom SV Flechtorf gekündigt worden. „Wir bemühen uns seit November um Gespräche, aber die Verein haben alle Angebote verstreichen lassen“, so Gerhardt. Knackpunkt: das Geld. „Beim Thema Finanzen gehen die Vorstellungen auseinander“, so der Vorstand. Deswegen lehnen die Vorstandsmitglieder eine Weiterarbeit nach der Saison ab.

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Das Schicksal der fünf Senioren- und zehn Juniorenteams entscheidet sich am Donnerstag, 11. April. Für diesen Tag hat der geschäftsführende Vorstand des FC zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. „Sollte bis dahin keine Einigung auf eine neue Kooperation zustande kommen und sich kein neuer Vorstand finden, muss er Verein wohl aufgelöst werden“, so Gerhardt.

Teams müssten aus dem Spielbetrieb zurückgezogen werden

Die Teams müssten aus dem Spielbetrieb zurückgezogen werden. Besonders für die eigentlich erfolgreiche Jugendarbeit in der Gemeinde Lehre wäre dies wohl ein herber Rückschlag. „Die Verein haben sich ja da damals nicht umsonst zusammengeschlossen“, weiß Gerhardt.

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von Steffen Schmidt