22. Dezember 2018 / 07:57 Uhr

Der FC Schwanewede ist für sein Hallen-Fußball-Weihnachtsturnier gerüstet

Der FC Schwanewede ist für sein Hallen-Fußball-Weihnachtsturnier gerüstet

Karsten Hollmann
Weser-Kurier
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Der FC Hansa Schwanewede - hier Mirco Hahnfeld (rechts) im Zweikampf mit Yasak Veysel von der SG Aumund-Vegesack - möchte den Titel beim eigenen Turnier verteidigen. © Kalka
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Kreisligist will den Titel verteidigen / Die Bremen-Ligisten Blumenthaler SV und ESC Geestemünde sind mit von der Partie

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Für den FC Hansa Schwanewede wird es immer schwieriger, ausreichend Teams für sein Hallen-Fußball-Weihnachtsturnier zu gewinnen. „Gerade in der jüngeren Generation bildet der Fußball nicht mehr unbedingt den Mittelpunkt im Leben“, bedauert Schwanewedes Spartenleiter Sascha Petri. Nichtsdestotrotz werden am zweiten Weihnachtstag sieben oder acht Mannschaften von 14 Uhr an einen Sieger in der Sporthalle an der Heideschule in Schwanewede ermitteln.

Offen ist, ob der erst kurzfristig eingeladene SV Grohn als achtes Team dazustoßen wird. Die Gastgeber sind aber für beide Varianten gerüstet. „Für mich ist das nicht so wild. Ich mache einfach Auslosungen für beide Varianten“, sagt der Abteilungsleiter. Sollten es acht Teams sein, werden diese in zwei Vorrundengruppen vier Halbfinalisten ermitteln. Bei nur sieben Mannschaften spielt zunächst jeder gegen jeden, ehe der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten in einem Semifinale gegeneinander antreten.

Die Spielzeit soll in jedem Fall jeweils 15 Minuten betragen. Bei acht Teams wird das Endspiel gegen 18 Uhr über die Bühne gehen. Ganz neu dabei sind der TSV Fischerhude-Quelkhorn aus der Kreisliga Verden und der Bremen-Ligist ESC Geestemünde. Dazu gesellen sich zwei Mannschaften des Gastgebers, der Kreisligist SV Aschwarden, eine gemischte Mannschaft aus erster und zweiter Formation des Blumenthaler SV sowie ein gemischtes Team der TuSG Ritterhude.

Mit dem SV Löhnhorst und der TSV Farge-Rekum sind zwei Stammgäste der vergangenen Jahre nicht mehr mit von der Partie. Diese Klubs hätten keine vollständigen Mannschaften zusammenbekommen. „Früher war unser Turnier mal eine Institution. Aber wir hatten bereits im vergangenen Jahr große Probleme, genügend Teams zusammenzubekommen“, sagt Hansa-Trainer Andreas Dirks. Das Interesse potenzieller Teilnehmer an dem Spektakel nehme von Jahr zu Jahr leicht ab. „Viele sagen heute, dass sie an Weihnachten nicht unbedingt Fußball spielen müssen“, so Dirks. Seine Formation geht als Titelverteidiger an den Start.

Im Kampf um den Turniersieg könnten sich mit Schwanewede und Aschwarden zwei Teams in die Quere kommen, die in der Kreisliga Osterholz den Titel unter sich auszumachen scheinen. Die Gastgeber werden alles daransetzen, das Turnier erneut zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dem ersten Team der Hausherren fehlen nur ein paar Urlauber und Spieler, die grundsätzlich nicht in der Halle spielen. „Die Mannschaft, die dann beim Turnier antritt, wird aber keine schlechte sein“, betont Sascha Petri.

Andreas Dirks verzichtet freiwillig auf Sebastian Rolf und Kevin Müller: „Die brauche ich draußen, und sie sollen sich deshalb nicht verletzen.“ Das Traineramt übergibt er wie bereits im Vorjahr an seinen Spieler Tobias Nater. „Ich hoffe, dass Tobias wieder den gleichen Ehrgeiz entwickelt und das Turnier wieder gewinnen will“, so Dirks. Er wird derweil Sascha Petri bei der Turnierleitung unterstützen. „Ich wünsche mir ansonsten, dass wir hinterher wieder alle nett zusammensitzen“, sagt Andreas Dirks.

Jede Mannschaft entrichtet eine Startgebühr in Höhe von 50 Euro. „Das dadurch eingenommene Geld wird als Siegprämie wieder ausgeschüttet“, teilt Sascha Petri mit. Auch der erfolgreichste Torschütze sowie der beste Torwart werden wieder ausgezeichnet. Der beste Keeper wird von den Mannschaften selbst gewählt.

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