11. August 2019 / 22:18 Uhr

Der FSV 63 Luckenwalde macht es ungewollt spannend (mit Galerie)

Der FSV 63 Luckenwalde macht es ungewollt spannend (mit Galerie)

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Steve Müller als Kapitän des FSV 63 Luckenwalde.
Steve Müller als Kapitän des FSV 63 Luckenwalde. © Frank Neßler
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AOK-Landespokal: Der Oberligist aus Luckenwalde erreicht beim Landesliga-Vertreter Wacker Cottbus-Ströbitz im Elfmeterschießen die zweite Pokalrunde.

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„Geil, 2:1 nach Verlängerung kann jeder“, scherzte Steve Müller vom FSV 63 Luckenwalde nach dem 4:1-Sieg im Elfmeterschießen des Oberligisten am Sonnabendnachmittag beim Landesliga-Vertreter Wacker Cottbus-Ströbitz. Eine Anspielung von ihm auf den SV Babelsberg 03, der sich als Regionalligist am Wochenende beim FV Erkner (Landesliga Süd) in der Verlängerung knapp durchsetzte.

In Bildern: Training und Testspiele des FSV 63 Luckenwalde im Sommer 2019

Training und Testspiele des FSV 63 Luckenwalde im Sommer 2019 Zur Galerie
Training und Testspiele des FSV 63 Luckenwalde im Sommer 2019 © Frank Neßler
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Auch die Luckenwalder lösten ihre Aufgabe in der ersten Runde des diesjährigen Landespokalwettbewerbs alles andere als souverän. Nils Gottschick (27.) hatte den Favoriten zwar in der ersten Halbzeit in Führung gebracht, aber 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glichen die Hausherren durch Mohammad Naser Afzal (70.) aus. „Wir haben den Pokal-Viertelfinalisten des Vorjahres keineswegs unterschätzt, das Konzept des Gegners ist auch gut aufgegangen“, sagte FSV-Trainer Jan Kistenmacher.

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Die Entscheidung fiel vom Punkt. FSV-Schlussmann Konstantin Filatow wurde zum Helden. Er hielt alle Elfmeter der Hausherren, für die Luckenwalder trafen dagegen Daniel Becker, Tobias Francisco und Jose Raimundo Silva Magalhaes. Sie sicherten dem Oberligisten den Einzug in die zweite Runde des Brandenburgpokals. „Sicherlich hatten wir es uns nicht vorgenommen, in die Verlängerung zu müssen, geschweige denn ins Elfmeterschießen“, erklärte Müller, der die Luckenwalder am Sonnabend als Kapitän aufs Feld führte, „wir haben gesehen, dass wir noch nicht hundertprozentig im Rhythmus sind. Es ging wohl vielen favorisierten Mannschaften am Wochenende so. Unterm Strich zählt, wir sind weiter. Spätestens ab nächster Woche interessiert das Wie niemanden mehr.“

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