19. November 2018 / 16:00 Uhr

Der FSV Brück erzielt Sieg Nummer elf

Der FSV Brück erzielt Sieg Nummer elf

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
Björn Riese konnte bei Turbine auf der ihm ungewohnten Defensiv-Position genauso wie alle seine Brücker Mannschaftskollegen glänzen.
Björn Riese konnte bei Turbine auf der ihm ungewohnten Defensiv-Position genauso wie alle seine Brücker Mannschaftskollegen glänzen. © Jörgen Heller
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Kreisliga B Havelland: Borussia Belzig und SV 71 Busendorf gewinnen ebenfalls

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Ihre Siegesserie konnten die Brücker Kicker am 12. Spieltag der Kreisliga B mit einem torreichen Auswärtserfolg in Potsdam ausbauen und souverän ihre Spitzenposition verteidigen. Während die Bad Belziger Borussen zuhause für ihren dritten Sieg in Folge einfuhren, sorgten die Busendorfer für eine Überraschung. Ausgerechnet bei einem Kreisoberliga-Absteiger konnten sie nach drei Niederlagen in Folge wieder drei Punkte einholen.

FV Turbine Potsdam 55 – FSV Brück 1922 2:7 (0:2). Die Gäste schnürten die Potsdamer vor 30 Zuschauern gleich von Beginn an ein und Johannes Schierhorn erzielte nach einem Freistoß die verdiente Führung (9.). Nur sechs Minuten später war der Verteidiger erneut nach einem Freistoß erfolgreich. Diesmal köpfte er zum 2:0 für sein Team ein. Während die Planestädter weitere Möglichkeiten bis zur Pause ausließen, wurde zusehens der FV Turbine stärker. Der Gastgeber konnte seine Chancen auch wegen des gut haltenden FSV-Keepers Erik Blaue aber nicht nutzen.

In Bildern: Der FSV Brück siegt am zwölften Spieltag der Kreisliga B 7:2 beim FV Turbine Potsdam und bleibt Tabellenführer.

Der FSV Brück (blaue Trikots) siegt am zwölften Spieltag der Kreisliga B 7:2 beim FV Turbine Potsdam und bleibt Tabellenführer. Zur Galerie
Der FSV Brück (blaue Trikots) siegt am zwölften Spieltag der Kreisliga B 7:2 beim FV Turbine Potsdam und bleibt Tabellenführer. © Jörgen Heller
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Nach dem Wiederanpfiff versuchte Potsdam die Gäste noch früher zu stören. Der FSV kam dennoch zu weiteren Gelegenheiten. Mit seinem ersten Ballkontakt erhöhte der eingewechselte Ezzedin Moussa auf 3:0 (66.). Mit dem dritten Gegentor war der Wille der Hausherren gebrochen und die Brücker kreierten weitere Torchancen. Folglich traf Maximilian Leetz zum 4:0 (75.). Und Glenn Helmchen erzielte nur drei Minuten später das 5:0. Dank eines Sonntagsschusses durch Alexander Flach gelang dem Gastgeber der 1:5-Anschlusstreffer (80.). Und nach einem zweifelhaften, verwandelten Foulelfmeter durch Nico Dützer verkürzte Turbine gar auf 2:5 (88.). Mit zwei weiteren Toren in der Schlussphase, Helmchen (89.) und Moussa (90.) schnürten wie Schierhorn noch je einen Doppelpack, stellte der FSV den alten Abstand zum klaren Auswärtssieg wieder her.

FC Borussia Belzig 1913 – SG Schenkenhorst 4:1 (2:0). Dank der Routiniers Dirk Balmer und Sascha Ahnert konnte der personell geschwächte FC eine Startelf stellen. Die dominierte den ebenfalls ersatzgeschwächten Gast in der ersten Halbzeit und übernahm nach bereits acht Minuten die Führung. Robert Krzewski traf vor zirka 50 Zuschauern im Heinrich-Rau-Stadion nach Vorarbeit von Robert Heise zum 1:0. Derselbe Schütze konnte in Minute 25 nach Ablage von Sebastian Krüger gar auf 2:0 erhöhen.

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In der zweiten Halbzeit ließen die Borussen nach. Dennoch traf Kapitän Lars Leppek mit der ersten Chance nach einer Ecke per Kopf zum 3:0. Darauf verlor Belzig vollends den spielerischen Faden. Schenkenhorst konnte aus seiner Überlegenheit aber nichts Gewinnbringendes herausschlagen. Stattdessen vollendete Sebastian Holzheu einen Konter zum 4:0 (87.). Mit einem direkt verwandelten Freistoßtor zum 1:4 (89.) betrieb Matthias Wuntke nur noch Ergebniskosmetik. „Trotz des klaren Heimsieges konnten wir nicht an die Leistung vom Spiel in Michendorf anknüpfen“, übte Belzigs Co-Trainer Sebastian Köhler leichte Kritik.

Werderaner FC Viktoria II – SV 71 Busendorf 2:3 (1:0). Der Gastgeber legte engagiert los. Die ersatzgeschwächten Busendorfer konnten dem Druck zunächst aber standhalten. In der 30. Minute gerieten sie dann aber in Rückstand, als Philip Herurth die gegnerische Abwehr aushebelte und zum 1:0 einnetzte. Der Gast zeigte sich nur leicht geschockt und kam selbst auch zu einigen Möglichkeiten, konnte davon bis zur Pause aber keine nutzen.

Für die zweite Hälfte agierte Busendorf nun offensiver und belohnte sich in der 54. Minute. Nach einem Strafraumfoul traf Erik Jandt zum 1:1-Ausgleich. Nur drei Minuten später geriet der SV 71 erneut in Rückstand, als Rumen Strahilov nach einer Ecke zum 2:1 für Werder einschob. Busendorf kämpfte erneut um den Ausgleich. Den stellte der eingewechselte Jan-Moritz Oleijnik in Minute 72 her. Der SV 71 wollte nun auch die Führung. Und nur vier Minuten später stellte derselbe Schütze das 3:2 her. Ab der 78. Minute spielte der Gast nach einer Roten Karte für einen Werderaner gar in Überzahl. Dennoch hatte dessen Abwehr ganze Arbeit zu leisten, um den Dreier ins Ziel zu bringen. „Dank unserer starken Defensivarbeit haben wir uns mit einem Auswärtsdreier belohnen können“, meinte 71-Spieler Felix Belger.

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