28. September 2018 / 06:00 Uhr

Der Gettorfer SC muss ohne Kevin Link und Yannick Wolf gegen Horst ran

Der Gettorfer SC muss ohne Kevin Link und Yannick Wolf gegen Horst ran

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Gettorfer SC will im Heimspiel gegen den VfR Horst so fokussiert sein wie Klaas Weber (li.) hier im Duell mit dem Osterrönfelder Max Lehmann.
Der Gettorfer SC will im Heimspiel gegen den VfR Horst so fokussiert sein wie Klaas Weber (li.) hier im Duell mit dem Osterrönfelder Max Lehmann. © Reinhard Gusner
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Der Gettorfer SC scheint seine gute Form stabilisiert zu haben und kann mit einem weiteren Sieg gegen den Tabellenvorletzten VfR Horst seine Platzierung im oberen Drittel der Fußball-Landesliga Schleswig festigen. Der Weg dorthin ist für die zuletzt weniger erfolgreichen TSV Altenholz und Eckernförder SV ein gutes Stück länger geworden. Die Altenholzer (gegen Satrup) und die Eckernförder (beim punktgleichen BSC Brunsbüttel) dürfen sich keine erneuten Ausrutscher erlauben, um nicht weiter in Richtung Abstiegsplätze zurückzufallen.

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Gettorfer SC – VfR Horst (Sbd., 15 Uhr)

„Nur nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt GSC-Coach Christian Schössler davor, die Gäste aus der Nähe von Elmshorn zu unterschätzen. Die haben auswärts nur einen Punkt geholt (2:2 im Kellerduell bei Schleswig 06), die übrigen drei Auswärtsspiele verloren. Dafür lief es bei ihnen auf eigenem Platz etwas besser.Personell wird es etwas enger im Gettorfer Aufgebot, denn nicht nur die beiden Torschützen des letzten Spiels, Kevin Link (Urlaub) und Yannick Wolf (Dienst), fallen aus, auch Sebastian Möhl (verletzt) und Tim Marten Wick (beruflich) fehlen. Ein personeller Engpass, den Christian Schössler aus der vergangenen Saison kennt: „Da sind wir dann noch enger zusammengerückt und haben es über das Kollektiv erfolgreich ausgeglichen“, setzt er auf Wiederholungseffekte. „Wir wollen natürlich gewinnen“, hält der GSC-Coach seinen Spielern vor Augen, dass man sich mit einem dritten Sieg in Folge tabellarisch oben festsetzen kann.

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BSC Brunsbüttel – Eckernförder SV (Sbd., 16 Uhr)

Für die Eckernförder wird viel davon abhängen, ob sie zu einer positiven Einstellung zurückfinden. Die Pleiten gegen den TSV Nordmark Satrup (1:2) und im Kreispokal beim Ligarivalen MTSV Hohenwestedt (1:6) hat ESV-Coach Maik Haberlag auch über das letzte spielfreie Wochenende durch Fehleranalysen und Gespräche aufgearbeitet. „Wir haben den Kopf frei bekommen. Meine Spieler haben sich selbst die Aufgabe gestellt, Zeichen zu setzen und an unsere vorangegangenen guten Leistungen anzuknüpfen“, weiß auch Haberlag um die Schwere der Aufgabe, die in Brunsbüttel auf seine Mannen wartet. „Wachsam bis zum Schluss und clever bei gegnerischen Standards bleiben, denn die Platzherren werden uns alles abverlangen“, weist er darauf hin, dass die Heimelf ein unbequemer Gegner ist, der auch gegen Spitzenteams unglücklich verloren hat. Mit Leon Engelbrecht hat der Eckernförder Coach wieder eine personelle Alternative mehr.

TSV Altenholz – TSV Nord. Satrup (Sbd., 14 Uhr)

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"Holsteins Eleven" - Die Trainer der Störche

Die Trainer-Laufbahn von Helmuth Johannsen begann 1950 beim damaligen Oberligisten Bremerhaven 93. Im Anschluss daran trainierte er Holstein Kiel von 1954 bis 1961. Dann verließ Johannsen die Störche und wechselte zum 1. FC Saarbrücken. Nachhaltig prägte Johannsen auch Eintracht Braunschweig (1963-1970), wo er mit der Deutschen Meisterschaft 1967 seinen größten Erfolg feiern konnte. Weitere Stationen seiner Karriere waren Tennis Borussia Berlin, der Grasshopper Club Zürich und der VfL Bochum. Zur Galerie
Die Trainer-Laufbahn von Helmuth Johannsen begann 1950 beim damaligen Oberligisten Bremerhaven 93. Im Anschluss daran trainierte er Holstein Kiel von 1954 bis 1961. Dann verließ Johannsen die Störche und wechselte zum 1. FC Saarbrücken. Nachhaltig prägte Johannsen auch Eintracht Braunschweig (1963-1970), wo er mit der Deutschen Meisterschaft 1967 seinen größten Erfolg feiern konnte. Weitere Stationen seiner Karriere waren Tennis Borussia Berlin, der Grasshopper Club Zürich und der VfL Bochum. ©

„Die kommen zu uns, um zu gewinnen“, schiebt der Altenholzer Coach Kristian Hamm dem Tabellenzweiten aus Mittenangeln die Favoritenrolle zu. Nicht zu unrecht. Schließlich hat der Aufsteiger mit 20 Punkten doppelt so viele auf dem Konto wie der TSVA. Der bewegt sich nach der 2:3-Schlappe im Kellerduell beim MTSV Hohenwestedt in unruhigem Fahrwasser. Lediglich ein Punkt trennt die Hamm-Elf momentan noch von einem Abstiegsplatz. „Wir müssen uns aus dem Tal herausarbeiten. Das funktioniert nur, wenn wir defensiv sauber stehen. Die spielerische Aufgabe liegt auf Satruper Seite. Wir wollen dann die Spitze setzen, die uns Selbstvertrauen bringt.“ Allerdings muss Hamm erneut auf seine Flügelzange verzichten. Rene Joswig (Bänderriss) und Tim Netzel (Fußprellung) fehlen. Erste Alternativen sind Cedric Dammann und Nico Haberl. „Wenn die Balance stimmt und wir mental von Anfang an auf der Höhe sind, können wir den Satruper Kampfeswillen bändigen“, hofft Hamm nach drei Niederlagen wieder auf ein Erfolgserlebnis.

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