29. November 2019 / 12:20 Uhr

Der Gettorfer SC peilt zum Jahresabschluss einen Dreier in Jübek an

Der Gettorfer SC peilt zum Jahresabschluss einen Dreier in Jübek an

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Jon Jessen kehrt nach seiner Sperre in der Partie gegen Jevenstedt in den Kader des Tabellenführers TSV Altenholz zurück, re. der OTSVer Jannik Landtreter.
Jon Jessen kehrt nach seiner Sperre in der Partie gegen Jevenstedt in den Kader des Tabellenführers TSV Altenholz zurück, re. der OTSVer Jannik Landtreter. © Mario M. Koberg/Sonja Bobzin
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Was nehmen die Rot-Weißen aus dem 5:1-Sieg mit? Im Tabellenkeller setzte der Gettorfer SC in der Landesliga Schleswig gegen IF Stjernen Flensborg ein dickes Ausrufezeichen. Bis auf einen Punkt ist der GSC ans rettende Ufer herangerückt. „Wir haben enormes Selbstvertrauen getankt. Jetzt sind wir optimistisch und guten Mutes, dass wir einen erfolgreichen Jahresabschluss hinbekommen“, erklärt GSC-Trainer Christian Schössler vor dem Auswärtsspiel beim TuS Collegia Jübek (So., 13 Uhr). Drei Punkte sollen definitiv her, klar. „Vielleicht führt ein Sieg sogar dazu, dass wir in der Tabelle nicht auf einen Abstiegsplatz überwintern“, so der Gettorfer Übungsleiter, der auf Schützenhilfe anderer Teams hofft.

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Doch erst einmal müssen die eigenen Hausaufgaben erfüllt werden. Collegia zählt wohl zu den unangenehmsten Gegnern der Staffel – eine Mannschaft, die sinnbildlich für die Ausgeglichenheit der gesamten Liga steht. „Sie sind nur sehr schwer auszurechnen und eine extrem unangenehme Truppe“, weiß Schössler, dessen Team das Hinspiel in letzter Minute mit 1:2 verlor. Jübek ist extrem schwankend in den Leistungen: Während die Elf mit 1:4 gegen Reher/Puls oder mit 2:6 gegen Stjernen verliert, streut Collegia auch immer wieder Ausrufezeichen ein – 0:0 gegen Kronshagen, 2:1-Sieg gegen Spitzenreiter Altenholz.

Klickt euch durch die Bildergalerie zum Derby zwischen dem Gettorfer SC und dem TSV Altenholz:

Unter dem #Depressionistheilbar gedachten die Teams in einer Schweigeminute dem vor zehn Jahren verstorbenen Torwart Robert Enke. Zur Galerie
Unter dem #Depressionistheilbar gedachten die Teams in einer Schweigeminute dem vor zehn Jahren verstorbenen Torwart Robert Enke. ©
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Apropos Altenholz. Wie sind die Schwarz-Gelben mit der letzten 1:6-Niederlage umgegangen? Als Tabellenführer kassierte der TSV Altenholz beim 1:6 in Friedrichsberg-Busdorf die zweite Abreibung in dieser Spielzeit (nach dem 0:4 am zweiten Spieltag in Kronshagen). „Wir haben das 1:6 nicht wirklich analysiert. Solche Spiele sind im Laufe einer Saison einfach dabei. Es war ein Ausrutscher. Damit ist die Sache erledigt“, erklärt Liridon Imeri, Chefcoach des TSVA. Vielmehr war es auch ein Dämpfer. Ein Zeichen, dass es bei der jungen Mannschaft eben nicht von alleine läuft. „Vielleicht ist so ein Spiel nicht ganz verkehrt. Die Jungs sind auf jeden Fall gewillt, die Niederlage vergessen zu machen“, betont Imeri, dessen Elf am Sonnabend (14 Uhr) den TuS Jevenstedt empfängt.

Imeri: „In solch einer Begegnung zeigt sich, was eine gute Mannschaft von einer Spitzenmannschaft unterscheidet.“

Das Ziel ist klar. „Wir wollen das Maximale herausholen“, so der 31-jährige Coach des Spitzenreiters. Das heißt konkret: Gerne würden die Schwarz-Gelben an der Tabellenspitze überwintern. Doch dafür muss erst einmal der TuS aus Jevenstedt bezwungen werden. Ein spielstarkes Team, das zuletzt zwar verlor, davor aber sieben Punkte aus drei Spielen holte. „Gerade mit unserem 1:6-Rucksack wird es ein ganz schweres Spiel. In solch einer Begegnung zeigt sich, was eine gute Mannschaft von einer Spitzenmannschaft unterscheidet“, so Imeri, der auf den rotgesperrten Justus Leip und vermutlich auf den erkrankten Brian Otto verzichten muss. Dafür kehren die gesperrten Malte Ceynowa und Jon Jessen zurück in den Kader.

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Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Topspiel zwischen dem TSV Altenholz und dem TSV Kronshagen:

Kronshagens Malte Andres (Nr. 11) nimmt nach seinem Treffer zum 1:1 die Glückwünsche seiner Teamkameraden entgegen. Zur Galerie
Kronshagens Malte Andres (Nr. 11) nimmt nach seinem Treffer zum 1:1 die Glückwünsche seiner Teamkameraden entgegen. ©

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